Pinneberg
Kommentar

Gemeinsam neue Wege gehen

Die Stadt Pinneberg ist Spitzenreiter in vielen Dingen im Kreis Pinneberg, leider viel zu oft im Negativen.

Trauriger Höhepunkt ist der Schuldenberg, der höchste in der Region.

Doch manchmal lässt sich auch mit wenigen Mitteln etwas Positives darstellen. Die Kreisstadt präsentiert sich bei der Landesgartenschau, die im April 2011 in Norderstedt eröffnet wird. Als einzige Kommune im Kreisgebiet hat sich Pinneberg getraut, einen eigenen Beitrag zu gestalten.

Möglich ist dieses Projekt allerdings nur durch die Unterstützung aus der Wirtschaft. Der Bund deutscher Baumschulen hat sofort die Chance ergriffen, sich auf der landesweit größten Gartenschau mit vorzustellen. Und auch ein großes Unternehmen gibt seinen Obolus für die Präsentation.

Das Projekt ist ein gutes Zeichen für den frischen Wind, der im Rathaus herrscht. Es ist auch ein positives Signal, dass sich Unternehmen und Verwaltung gemeinsam mit der Stadt identifizieren und zusammen neue Wege beschreiten.

Da wächst, was wachsen muss. Auch in Pinneberg können sich Spaziergänger und Ausflügler anschauen, wo Engagement hinführen kann. Im Rosengarten arbeiten die Mitglieder des Fördervereins daran, den Park wieder so schmuck herzurichten, wie er einst in den 30er-Jahren geblüht hat. Weitere Mitstreiter sind willkommen - für die Gartenschau in Norderstedt, aber auch in Pinneberg.