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Jetzt gibt es einen Bewirtschaftungsplan für die Elbe

Die schleswig-holsteinische Umweltministerin Juliane Rumpf hat am Freitag in Wedel einen Bewirtschaftungsplan für die Elbe vorgestellt. Zehn Bundesländer haben sich dafür zu einer Flussgebietsgemeinschaft zusammengeschlossen. Drei Jahre lang beschäftigten sich Fachleute aus Ministerien und Behörden mit dem Grundsatzprogramm. In zwei Schritten sollen bis 2025 die Schadstoffeinträge um ein Viertel gesenkt werden. Damit sollen die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie, die von der Europäischen Union aufgestellt worden ist, so weit wie möglich erfüllt werden - allerdings mit allen möglichen Fristverlängerungen. Konkret ist geplant, im Oberlauf der Elbe wasserbauliche Barrieren für wandernde Fische abzubauen und die Struktur der Ufer zu verbessern sowohl für die Ökologie als auch den Deichschutz. Die geplante Elbvertiefung ist bei allen Maßnahmen kein Hindernis, bekannte die Ministerin.