Pinneberg
Kommentar: Reformation und Halloween

Doppelt feiern: Warum nicht?

Die Mischung macht's. Sich an alte Werte zu erinnern und zugleich für Neues offen zu sein - so lautet die Devise. Die evangelische Kirche möchte an Martin Luther und den Reformationstag erinnern.

Ein bedeutendes Ereignis für die Christen. Gefeiert wird er am 31. Oktober. Aus den USA schwappte irgendwann Halloween zu uns herüber und fand schnell Fans. Besonders Kindern macht es Spaß, sich als Gespenst, Vampir oder Hexe zu verkleiden und von Tür zu Tür zu laufen. Dieses Kindervergnügen, das nun mal auch am 31. Oktober gefeiert wird, drängt den Reformationstag langsam in den Hintergrund. Die evangelische Kirche geht den richtigen Weg, wenn sie den Halloween-Spaß nicht verteufelt, sondern in ihr Reformationsfest mit einbindet. Sollen die Kleinen doch, wenn sie Lust dazu haben, erst auf Süßigkeitentour gehen und später in der Kirche feiern - an diesem durch Halloween reformierten Reformationstag.