Pinneberg
Kommentar: Keine Chance für Talkline-Nachfolge

Es bleibt ein schaler Nachgeschmack

Als im November das Aus für Talkline in Elmshorn verkündet wurde, gab es zumindest einen Hoffnungsschimmer: die Weitergabe des Call-Centers an einen anderen Betreiber.

Die Stadt hat sich dafür eingesetzt, auch Arbeitsminister Uwe Döring kam zu Talkline und versprach Unterstützung. Dann passierte jedoch nichts mehr. Monatelang ist von Freenet still und heimlich verhandelt worden. Genauso heimlich wurde die mögliche Nachfolgelösung jetzt zu Grabe getragen. Da bleibt ein schaler Nachgeschmack. Wurde tatsächlich ernsthaft versucht, eine Lösung zu finden? Wohl eher nein. Wahrscheinlicher ist, dass bei Freenet auf Zeit gespielt wurde, um die betroffenen Mitarbeiter ruhig zu stellen. Die sind nun auf sich allein gestellt.