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Die Geschichte der 1963 eröffneten Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe

Außer dem Richtfest feierte die Kreisfeuerwehr am Freitag auch ein Jubiläum: Ihre Zentrale in Tornesch-Ahrenlohe wurde 50 Jahre alt. Begonnen hat alles 1963 mit dem Bau des Schlauchturms, in dem die Materialien der Feuerwehren zum Trocknen aufgehängt werden. Am 2. Dezember 1963 wurde die Schlauchpflegerei von der Kreisverwaltung an die Kreisfeuerwehr übergeben. Damals gehörte das Gelände noch zur Gemeinde Ellerhoop.

Fünf Jahre hatte es von der ersten Idee bis zur Umsetzung gedauert. Im Dezember 1958 hatten die Wehrführer aus dem Kreis Pinneberg entschieden, dass die in der Elmshorner Feuerwache untergebrachte Schlauchmacherei den Anforderungen nicht mehr genügt. Der erste Komplex umfasste außer der Schlauchwaschanlage Lager, Werkstatt, Garage und den markanten Trockenturm sowie das Wohnhaus mit zwei Wohnungen für die Gerätewarte.

Der Atemschutz machte eine erneute Erweiterung erforderlich. Bereits seit 1968 werden die Atemluftflaschen zentral befüllt. 1976 wurde die Atemschutzübungsstrecke in Betrieb genommen. Dienst- und Geschäftszimmer sowie zusätzliche Garagen und eine dritte Dienstwohnung wurden ebenfalls in den 1970er-Jahren gebaut. Es folgten in den 80er-Jahren weitere Garagen und die Aufstockung der Schlauchwaschanlage um den Versammlungsraum und das Lager für den ABC-Dienst.

Das Atemschutzübungshaus eröffnete 1995. Fünf Jahre später waren die neue Fahrzeughalle für den Löschzug Gefahrgut und das Schulungszentrum fertig.

( (kol) )