Norderstedt
Handball

Der erste Härtetest für den neuen Mannschaftsgeist

Mit diesem Kader geht das Handball-Frauenteam des SV Henstedt-Ulzburg in die Punktrunde 2015/2016 der 3. Liga Nord. Hintere Reihe v. l.: Sebastian Schräbler (Trainer in Elternzeit), Stefan Schubert (Betreuer), Max Roosen (Physiotherapeut), Maren Gajewski, Karen Wessoly, Annika Jordt, Tina Pejic, Alina Wandschneider, Annika Fimmen, Janicke Bielfeldt, Frank Hamann (Co-Trainer), Amen Gafsi (Trainer). Vordere Reihe v. l.: Maria Ruge, Rebecca Allmenröder, Marleen Völzke, Merline Wünsche,

Mit diesem Kader geht das Handball-Frauenteam des SV Henstedt-Ulzburg in die Punktrunde 2015/2016 der 3. Liga Nord. Hintere Reihe v. l.: Sebastian Schräbler (Trainer in Elternzeit), Stefan Schubert (Betreuer), Max Roosen (Physiotherapeut), Maren Gajewski, Karen Wessoly, Annika Jordt, Tina Pejic, Alina Wandschneider, Annika Fimmen, Janicke Bielfeldt, Frank Hamann (Co-Trainer), Amen Gafsi (Trainer). Vordere Reihe v. l.: Maria Ruge, Rebecca Allmenröder, Marleen Völzke, Merline Wünsche,

Foto: Ulrich Stückler

Handballfrauen des SV Henstedt-Ulzburg starten am Sonntag mit dem Match beim Buxtehuder SV II in die Drittliga-Punktrunde 2015/2016.

Henstedt-Ulzburg.  Die Zeit des Experimentierens und Integrierens ist vorbei, am Sonntag um 15 Uhr wird es ernst für die erste Handball-Frauenmannschaft des SV Henstedt-Ulzburg. Das Team von Interimscoach Amen Gafsi startet mit dem Auswärtsmatch bei der zweiten Mannschaft des Buxtehuder SV (15 Uhr, Schulzentrum Nord, Hansestraße) in die Punktrunde 2015/2016 der 3. Liga Nord.

Assistenztrainer Frank Hamann: „Das ist zum Auftakt eine sehr schwere Aufgabe. Die Buxtehuder Bundesliga-Reserve besteht aus jungen, technisch sehr gut ausgebildeten Spielerinnen. Und wir wissen noch nicht so genau, wo wir leistungsmäßig stehen.“

Immerhin: Nach einem eher holprigen Beginn der Vorbereitungsphase – der in Elternzeit befindliche etatmäßige Trainer Sebastian Schräbler musste ersetzt werden, es gab Irritationen bei der Vergabe von Hallenzeiten – arbeitet die neu formierte SVHU-Crew mittlerweile intensiv an der Verbesserung von Absprachen und Spielzügen. „Wir sind heiß, wir sind fit, die Stimmung ist gut“, sagt Mannschaftsführerin Tina Pejic.

Das hat auch Frank Hamann regis­triert. „Wir haben eine gute Mischung aus alten Hasen und Nachwuchstalenten und befinden uns auf einem Weg der Entwicklung, der allen Beteiligten viel Spaß macht.“ Ganz im Gegensatz zur vergangenen Serie entwickelt sich offenbar auch ein Teamspirit, der im Saisonverlauf zum großen Trumpf des SV Henstedt-Ulzburg werden könnte. „Vor einer Woche haben wir uns beispielsweise bei Janicke Bielfeldt zum Hot-Dog-Essen getroffen und hatten dabei viel Spaß“, sagt Tina Pejic.

Ob die Partie in Buxtehude zu einer spaßigen Angelegenheit wird, hängt sicherlich auch davon ab, ob die Neuzugänge des SVHU ihre bisher gezeigten guten Ansätze auch im Punktspielbetrieb bestätigen können. Karen Wessoly, Annika Jordt und Marleen Kadenbach sollen der Deckung die nötige Stabilität verleihen und auch in der Offensive für neue Impulse sorgen.

Hamann: „Karen ist im positiven Sinn verrückt und unglaublich kampfstark, Marleen hat sowohl im Abwehr-Mittelblock als auch auf der halblinken Rückraumposition überzeugt, Annika ist in der Deckung ebenfalls eine feste Größe, auch wenn ihr insgesamt noch ein wenig die Sicherheit fehlt. Aber das ist kein Wunder, da sie bei ihrem letzten Verein, dem TSV Travemünde, kaum eingesetzt wurde.“

Hinzu kommen bewährte Kräfte wie Tina Pejic Janicke Bielfeldt und Marleen Völzke sowie eine ganze Reihe von Youngstern, die im Zuge eines konsequenten Verjüngungsprozesses ihre Bewährungschancen bekommen werden. Mit Franziska Nikolaus, die zuletzt vor drei Jahren beim VfL Bad Schwartau zwischen den Pfosten stand, hat sich zudem eine dritte Torhüterin dem Team angeschlossen. Sie soll die jungen Keeperinnen Merline Wünsche und Celina Meißner mit ihrer Erfahrung unterstützen.

Ziel des SV Henstedt-Ulzburg ist eine Platzierung im gesicherten Tabellenmittelfeld. „Die 3. Liga Nord ist um zwei Mannschaften reduziert worden und wirklich gut besetzt, mit dem TuSJahn Hollenstedt-Wenzendorf, der HSG Hude/Falkenburg und der
HSG Hannover-Badenstedt sind drei starke Aufsteiger hinzugekommen. Wir wollen mindestens unseren siebten Platz aus der Vorsaison bestätigen, auch wenn das nicht einfach wird“, sagt Frank Hamann.

Um die Meisterschaft dürften seiner Meinung nach aber andere Vereine kämpfen. „Favorit auf Platz eins ist für mich die neue HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen.“