Norderstedt
Handball

Frogs haben Parkplatzsorgen vor Match um Klassenerhalt

Abwehrspezialist Florian Bitterlich, 30, ist einer der Stammspieler der laufenden Saison, die noch mit dem SVHU über eine Vertragsverlängerung verhandeln

Abwehrspezialist Florian Bitterlich, 30, ist einer der Stammspieler der laufenden Saison, die noch mit dem SVHU über eine Vertragsverlängerung verhandeln

Foto: Ulrich Stückler

Zweitliga-Heimspiel des SV Henstedt-Ulzburg gegen Hüttenberg könnte wegen des gleichzeitigen Ulzburg-Cups vor Rekordkulisse stattfinden

Henstedt-Ulzburg. Für dieses Wochenende ist doppelt Gänsehaut-Feeling in Halle 2 des Henstedt-Ulzburger Alstergymnasiums angesagt. Anhänger der Handballer des SV Hen­stedt-Ulzburg hoffen, dass sich daran jeweils Jubelszenen ihrer „Frogs“ oder deren Nachwuchs anschließen werden.

Am Sonnabend, 19 Uhr, ist Anpfiff der Männer-Zweitligapartie gegen den
TV 05/07 Hüttenberg. Ein Match, dessen Bedeutung sich im Umfeld des SVHU niemand vor dem Punktrundenstart zu hoffen getraut hätte. Denn sollte das Team des Trainerduos Matthias Karbowski und Amen Gafsi gegen den nur noch rechnerisch nicht abgestiegenen Drittletzten seinen 15. Saisonsieg einfahren, hätte der Aufsteiger mit dem Mini-Etat von rund 600.000 Euro bereits drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt sicher.

„Hüttenberg ist stärker, als es der Tabellenplatz aussagt“, sagt Coach Karbowski über die Hessen aus dem Lahn-Dill-Kreis, die zuletzt dem HC Empor Rostock in dessen Halle ein 26:26 abtrotzten. Die „Frogs“ müssen dagegen nach dreiwöchiger Spielpause gewissermaßen von Null auf 100 an einem Abend gelangen. „Schließlich wollen wir vor eigenem Publikum aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen.“

Die Kulisse verspricht enorm zu werden. Wird doch in Halle 2 nur für dieses Match der seit Himmelfahrt laufende und am Sonntag dort mit den acht Finalspielen endende 39. Ulzburg-Cup für D- und C-Jugendliche nur unterbrochen. 82 Nachwuchsteams liefern in sechs Hallen für vier Tage erstklassigen Handballsport. „Wir weisen deswegen darauf hin, dass die Parkplatzsituation vor dem Zweitligamatch sehr angespannt ist“, so Teammanager Joachim Jakstat, „Fans sollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen oder müssen rund zehnminütige Fußwege in Kauf nehmen.“