Schach

SK Norderstedt träumt weiter vom Bundesliga-Aufstieg

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Foto: Thomas Maibom

Der Zweitligist erkämpft ein 4:4 gegen den mit drei Groß- und vier Internationalen Meistern angetretenen SK König Tegel. Michal Olszewski, Benedict Krause und Arne Jochens siegen.

Norderstedt. Die Hoffnung lebt: Das erste Team des Schachklubs Norderstedt hat mit einem 4:4-Unentschieden gegen den mit drei Groß- und vier Internationalen Meistern angetretenen SK König Tegel die Chance gewahrt, zum zweiten Mal nach 2012 den Sprung in die höchste deutsche Klasse zu schaffen.

Mannschaftsführer Christian Michna: „Das Unentschieden gegen Tegel ist mehr als respektabel, wir haben in der 2. Bundesliga noch nie gegen einen nominell so stark besetzten Kontrahenten gespielt. Jetzt haben wir es selbst in der Hand und können mit Siegen beim SK Zehlendorf, gegen Tabellenführer SF Schwerin und bei unserem Angstgegner SC Kreuzberg, den wir bisher allerdings noch nie bezwungen haben, den Aufstieg in die Bundesliga klarmachen.“

Die Nummer zwei der Gäste aus der Bundeshauptstadt, Rene Stern, war während seines Duells mit dem Norderstedter Michael Kopylov geradezu tiefenentspannt, verließ zwischenzeitlich den Spieltisch und verschaffte sich mit geschultem Auge einen Überblick über die anderen Partien. „Das wird ein ganz enger Wettkampf“, sagte er – und verspeiste genüsslich ein Stück Kuchen.

Kopylov grübelte derweil lange über die verzwickte Stellung nach, die ihm Stern hinterlassen hatte. Wenig später geriet die Dame des SKN-Akteurs in unlösbare Schwierigkeiten, der gebürtige Ukrainer musste aufgeben und dem Berliner gratulieren. Das gleiche Schicksal ereilte Christian Michna gegen Ulf von Herman. „Ich habe einen zu unsoliden Plan gewählt, meine Stellung ist schnell auseinandergeflogen.“

Besser machte es der polnische Großmeister in Diensten des Schachklubs Norderstedt, Michal Olszewski. Er setzte sich mit einer soliden Leistung an Brett eins gegen Robert Rabiega durch. Siege verbuchten auch Youngster Benedict Krause gegen Steve Berger und Arne Jochens gegen Torsten Sabok. Marta Michna und Suren Petrosian spielten jeweils remis. Letzterer benötigte für sein Unentschieden über 100 Züge. (fb)

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