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Turniersplitter

Pechvogel des Turniers war Robert Pietruschka. Statt ein Tor zu erzielen, traf der Innenverteidiger von TuRa Harksheide lediglich eine leere Glasflasche auf der Tribüne, die in tausend Splitter zerbarst. Im letzten Match der Gastgeber gegen den SV Bergstedt spielten sich Pietruschka und Marvin Karow in den letzten Sekunden so lange frei vor dem gegnerischen Torhüter den Ball zu, bis der Unparteiische die Partie abpfiff. „Ich bin nicht in die richtige Position gekommen, um die Aktion abzuschließen“, so Pietruschka.

Zum Dauerbrenner auf dem Parkett wurde Dennis Moldrzyk. TuRa Harksheides Torwarttrainer wollte beim Viererketten-Cup eigentlich gar nicht spielen, musste dann aber gleich für zwei Teams ran. Für die Mannschaft des Gastgebers bestritt der Schlussmann alle sieben Partien, für Forca Hamburg immerhin vier. „Ich musste eigens meine Ausrüstung präparieren, da mir zum Beispiel meine alten Ellbogenschützer gar nicht mehr passten“, sagte Moldrzyk, der vor zwei Jahren seine Karriere als Keeper beendet hat.

Bester Torschütze beim Viererketten-Cup war Thiemo Kieckbusch. Der 26 Jahre alte Angreifer schoss seine Mannschaft, den SC Condor, mit 13 Treffern zum Turniersieg.

Die Trainer der acht teilnehmenden Mannschaften wählten Björn Schuhmann (Glashütter SV) zum besten Torhüter der Veranstaltung.

Bester Spieler war nach Ansicht der Übungsleiter Benjamin Kroll vom TuRa Harksheide.

Die Offiziellen des TuRa Harksheide waren in ungewohnten Funktionen tätig. Während Abteilungsleiter Bernd Meier standesgemäß als Turnierchef fungierte, übernahm der stellvertretende Spartenleiter Ralf Eggelmeyer den Job des Fotografen. Betreuer Dieter Müller bewährte sich als Co-Trainer von Jan Kossik, der wiederum Chefcoach Marcus Fürstenberg vertrat. Fürstenberg verdingte sich gemeinsam mit Marcel Näser als Hallensprecher. Näser ist bei den Heimspielen der Landesliga-Mannschaft normalerweise als Ordner im Einsatz.