Feuerwehr Kaltenkirchen

Häuser und Lokal evakuiert nach Brand in Kräuterteefabrik

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Feuerwehrleute bekämpfen den Brand in der Kräuterteefabrik in Kaltenkirchen.

Feuerwehrleute bekämpfen den Brand in der Kräuterteefabrik in Kaltenkirchen.

Foto: Danfoto

Feuer brach an einer Produktionsmaschine aus. Derzeit ist die Feuerwehr Kaltenkirchen mit über 80 Einsatzkräften vor Ort.

Kaltenkirchen.  In einer Kräuterteefabrik an der Rudolf-Diesel-Straße in Kaltenkirchen ist am Mittwochabend ein Brand ausgebrochen. Das Feuer war laut Angaben der Feuerwehr an einer Produktionsmaschine in einer Halle des Unternehmens entstanden. Das Feuer muss sich dann weiter ausgebreitet haben und stieg schließlich bis ins Dach der Halle.

Gegen 19.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kaltenkirchen zum Einsatzort alarmiert. Am Abend waren zunächst drei Löschzüge mit 80 Einsatzkräften vor Ort. Später kam ein weiterer Löschzug hinzu und schließlich waren100 Einsatzkräfte von sieben Wehren aus der Region vor Ort. Die Feuerwehr musste von einem Teleskopmast aus mit Motorsägen das Dach aufsägen, um an die Brandstellen heran zu kommen.

Feuerwehr Kaltenkirchen: Häuser und Lokal evakuiert nach Brand in Kräuterteefabrik

"Gegen 2 Uhr war der Brand gelöscht", sagt Patrick Juschka vom Kreisfeuerwehrverband Segeberg. "Es gab dann noch massive Nachlöscharbeiten, um Glutnester zu bekämpfen." Die Flammen hatten sich unter anderem in die Dämmwolle des Aluminiumdaches gefressen und hatten auch auf einen Spänebunker übergegriffen.

Bei dem Kräuterteehersteller handelt es sich um die Dieckmann KG, ein laut Eigenauskunft inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 35 Beschäftigten. „Wir verarbeiten und veredeln getrocknete pflanzliche Rohstoffe wie Kräuter, Gemüse und Gewürze für die Lebensmittelindustrie“, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

In der Nähe des Betriebes befindet sich das griechische Lokal „Akropolis“. Zum Zeitpunkt des Brandes waren dort offenbar etliche Gäste beim Abendessen. Die Feuerwehr musste das Lokal evakuieren. Die Rettungsdienste kümmerten sich um die Menschen.

Auch weitere bewohnte Häuser in der Umgebung des Brandortes wurden geräumt. Über Warnapps gingen Alarme an Anwohnerinnen und Anwohner heraus. Sie wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Personen oder Einsatzkräfte wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Über den entstandenen Schaden konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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