Herold-Center

Norderstedter Autorin stellt neuen Roman „Die Insulaner“ vor

| Lesedauer: 4 Minuten
Heike Linde-Lembke
Autorin Rena Brauné stellt ihr neues Buch am Freitag vor.

Autorin Rena Brauné stellt ihr neues Buch am Freitag vor.

Foto: Heike Linde-Lembke

Rena Brauné liest in der Haspa-Filiale im Herold-Center. Neue Bücher gibt es auch von Akonto Schmidt und von Stefan Hillgruber.

Norderstedt. Rena Brauné ist eine Vielschreiberin. Mit „Die Insulaner“ legt die Norderstedterin jetzt ihr siebtes Buch vor. Alle Bände sind schnell und locker zu lesen. Hat die Goldschmiedin anfangs noch Krimis geschrieben, so widmet sie sich in ihren letzten Büchern Familienkonflikten und Liebesgeschichten, Nachbarschaften und den Generationen. Am Freitag, 10. Juni, stellt Rena Brauné alias Renate Kraus ihren neusten Roman in der Haspa-Filiale im Herold-Center vor.

Sind die ersten Romane „Zuviel ist tödlich“ und „Das Gesetz der Familie“ im Norderstedter Kadera-Verlag erschienen, so veröffentlichte Rena Brauné „Ein gefährlicher Freund“, „Schatten der Vergangenheit“, Gefährliche Lebenslügen“, „Zurück ins Leben“ und jetzt „Die Insulaner“ bei Books on Demand.

Herold-Center: Norderstedter Autorin stellt Roman „Die Insulaner“ vor

Das ist nicht immer von Vorteil, denn meist gibt es weder genügend Korrekturlesungen, geschweige denn ein Lektorat, so auch in „Die Insulaner“. Abgesehen von Tippfehlern gerät die Autorin in dem durchaus spannend aufgebauten Roman mit ihrer Beschreibung der Bewohnerinnen und Bewohner einer abgelegenen Südseeinsel in den Ton des vorigen Jahrhunderts, in dem der Kolonialismus noch nicht kritisch thematisiert wurde.

Gleichwohl: Wie die vorigen Romane ist auch „Die Insulaner“ ein flott zu lesender Stoff, gut für einen entspannten Strandurlaub, einen Nachmittag auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse. Es gelingt Rena Brauné, die Erzählstränge sukzessive aufzubauen, ohne anfangs zu viel zu verraten, sodass die Leserschaft den Ausgang der Geschehnisse beziehungsweise die Ursache von Konflikten erfahren will.

„Die Insulaner“ spielt in Hamburg und auf Insel im Norden

Zudem handelt sie mit Lokalkolorit, denn der Plot spielt in Hamburg und auf einer schleswig-holsteinischen Insel, der sie die Südseeinsel als „Stück im Stück“ geschickt entgegensetzt. (Rena Brauné „Die Insulaner“, BoD, 214 Seiten, für 11,99 Euro im Buchhandel.)

Rena Brauné ist nicht die einzige fleißige Autorin der Region. Akonto Schmidt aus Norderstedt (Pseudonym) legt mit „Das fast wahre Märchen vom ganz großen Frieden – Franklins RooseWelt“ sein viertes Buch über den Buchvermarkter www.tredition.com vor.

Akonto Schmidt bringt viertes Buch auf den Markt

„Dieses Buch verquickt Realität und Phantasie und geht über Franklins Roosevelts tatsächliches Todesjahr hinaus. Die Schilderung seiner ungewöhnlichen Lebensverhältnisse und seiner mutigen Politik entspricht bis etwa 1944 meist den Tatsachen. Die Charaktere der im Buch auftretenden Personen sind jedoch ebenso frei erfunden wie deren Aussagen und Handlungen und die wunderbaren Folgen, die daraus resultieren. Es ist halt ein Märchen“, skizziert Akonto Schmidt den Inhalt.

Schmidts vorige Bücher, er benutzt auch das Pseudonym Max Müller, sind „Als das im Hafen noch Säcke gab“, „Von Ziegen, vom Fliegen, vom Scheitern und vom Siegen“ und „70 Jahre im Wilden Westen – Das Leben von Karl May“. Der 1951 in Hamburg geborene Autor schrieb für Magazine und Initiativen, war Moderator und produziert im eigenen Ton- und Videostudio CDs und Filme. Zeitgleich verfasst er Drehbücher und tritt für Gerechtigkeit auf der Welt ein. Seine Bücher sind im Shop von www.trendition.com und im Buchhandel erhältlich.

Neuer Bildband „Meer“ mit 102 Fotografien

Stefan Hillgruber hat jetzt den Bildband „Meer“ herausgegeben mit 102 Fotografien von Nord- und Ostsee, die durch ihre Ruhe und Weite bis zum unendlichen Horizont faszinieren. Der 64-Jährige zeigte seine Fotografien bereits in einigen Ausstellungen quer durch Schleswig-Holstein. Der technische Zeichner, der auch Taxifahrer, Gärtner und Mitarbeiter in einem Waldorf-Kindergarten war, lebt seit 25 Jahren mit seiner Familie in Groß Niendorf. Er schrieb auch das Buch „Und sonst? Lübecker Kindheits- und Jugenderinnerungen“ (BoD, 6,49 Euro E-Book, 19,99 Euro Taschenbuch).

Lesung, Rena Brauné, Fr 10.06., 18.45, Haspa-Filiale, Herold-Center, Berliner Allee 40. Eintritt frei, Anmeldung unter www.haspa-veranstaltungen.de im Internet.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Norderstedt