Wirtschaftsförderung

157.000 Euro aus Kiel für Start-up aus Henstedt-Ulzburg

Der digitale Fahrzeugscheinscanner: Tony Kausche, Mitbegründer der Autosiastik Software GmbH.

Der digitale Fahrzeugscheinscanner: Tony Kausche, Mitbegründer der Autosiastik Software GmbH.

Foto: Christopher Herbst

Autosiastik digitalisieren den Fahrzeugschein. Eine Idee, die in ganz Europa viel Zeit sparen könnte.

Henstedt-Ulzburg.  Einen Förderbescheid über 157.000 Euro konnte das Henstedt-Ulzburger Start-up Autosiastik Software am Freitag aus den Händen von Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef in der Staatskanzlei in Kiel entgegennehmen. Ob bei der Anmeldung des Fahrzeugs, in der Werkstatt oder beim Versicherungsabschluss – der Fahrzeugschein wird benötigt.

Künstliche Intelligenz für die Zulassungsstelle

Die Autosiastik Software GmbH aus Henstedt-Ulzburg hat sich das Ziel gesetzt, die Digitalisierung in der Branche voranzubringen und die zeitraubende und fehleranfällige manuelle Dateneingabe zu vereinfachen (wir berichteten). Kernstück ist eine KI-basierte Software, die Fotos oder Scans von papierhaften Fahrzeugscheinen analysiert, die Daten ausliest und sie in strukturierter Form ausgibt. Nun soll die neue Technologie Europa erobern. Dabei soll die Förderung helfen.

„Die Digitalisierung in der Automobilbranche kommt so weiter voran. Gute Ideen aus Schleswig-Holstein erobern mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz den europäischen Markt – das unterstützen wir als Land sehr gerne “, sagte Schrödter. Autosiastik sei ein Vorbild für kleine und mittlere Unternehmen im Land, sich für neue Technologien zu öffnen und dadurch Wertschöpfung zu generieren. „Das Land unterstützt genau diesen Ansatz, um so dank KI neue Arbeitsplätze zu schaffen und junge Menschen im Land zu halten“, so Schrödter.

( abm )

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