Karl-May-Spiele

Nach Corona-Pause: Der "Ölprinz" soll am Kalkberg reiten

Zwei Publikumslieblinge bei den Karl-May-Spielen: Sascha Hehn spielt den Ölprinz Grinley, Katy Karrenbauer die resolute Rosalie Ebersbach.

Zwei Publikumslieblinge bei den Karl-May-Spielen: Sascha Hehn spielt den Ölprinz Grinley, Katy Karrenbauer die resolute Rosalie Ebersbach.

Foto: Frank Knittermeier

Mit zwei Jahren Verspätung sollen Alexander Klaws, Sascha Hehn und Katy Karrenbauer in Bad Segeberg auftreten. Wann es losgeht.

Bad Segeberg. Nach zwei Jahren Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie sollen in diesem Sommer die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg wieder starten. Auf dem Programm ab dem 25. Juni steht "Der Ölprinz", der eigentlich schon 2020 aufgeführt werden sollte.

"Wir sind sehr optimistisch, dass wir trotz der aktuell hohen Inzidenzen eine tolle Saison mit dem Abenteuer "Der Ölprinz" erleben werden, teilte die Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH, Ute Thienel, auf der Internetseite der Karl-May-Spiele mit. "Wir spielen im Sommer und an der frischen Luft - und damit haben wir in der aktuellen Situation die besten Voraussetzungen für ein entspanntes und sicheres Theatererlebnis."

Karl-May-Spiele am Kalkberg: Sascha Hehn ist "Der Ölprinz"

Die Vorbereitungen für das Bühnenbild laufen schon, wie Sprecher Michael Stamp sagte. Die Proben sollen wie immer etwa fünf Wochen vor der Premiere im Mai beginnen. "Der Ölprinz" mit Alexander Klaws als Winnetou, Sascha Hehn als Ölprinz Grinley und Katy Karrenbauer als Rosalie Ebersbach soll bis zum 4. September 72 Mal aufgeführt werden.

Im April 2021 hatte Thienel die Absage mit dem hohen wirtschaftlichen Risiko begründet. "Wenn wir die Produktionskosten von rund fünf Millionen Euro erst einmal aktiviert haben, gibt es kein Zurück mehr", hatte sie damals gesagt. "Dann müssen wir auch spielen dürfen."

Nach Thienels Angaben müssen mindestens 200.000 Zuschauer kommen, um die Kosten einzuspielen. Seit 2013 hatte es jeweils neue Besucherrekorde gegeben. Zuletzt war sogar die Marke von 400.000 Besuchern übertroffen worden.

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( dpa )