Kreis Segeberg. Jährlich gibt es 9400 Frauen mit Gewalterfahrungen. Doch keine Kommune will ein Areal zur Verfügung zu stellen.

Im Kreis Segeberg besteht ein zusätzlicher Bedarf von mindestens 28 bis 49 Frauenhausplätzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt vorgestellte Bedarfsanalyse der Kreisverwaltung. Ein zweites Frauenhaus wird dringend gebraucht, aber niemand kann sagen, wo es gebaut werden kann. Ein geeigneter Standort ist bisher nicht in Sicht. Dort, wo Frauen am häufigsten Schutz suchen, gibt es offenbar keine geeigneten Grundstücke.