Kreis Segeberg

Osterpäckchen für Bedürftige in Norderstedt

Sie engagieren sich für Bedürftige in der Stadt: Dagmar Buschbeck (vorne), Marie-Kathrin Weidner, Thomas Will (hinten links) und Oliver Hau-schildt.

Sie engagieren sich für Bedürftige in der Stadt: Dagmar Buschbeck (vorne), Marie-Kathrin Weidner, Thomas Will (hinten links) und Oliver Hau-schildt.

Foto: Frank Schulze

Am Ostersonntag werden 100 Überraschungstüten am offiziellen Gabenpunkten der Stadt angebracht. Hilfe für Menschen, die unter der Krise leiden.

Norderstedt.  Der Wunsch, gerade an den Ostertagen den Menschen, die sich wegen der Coronakrise in finanzieller und sozialer Not befinden, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, hat Norderstedter Unternehmer dazu bewegt, ein Hilfsprojekt zu starten. Dagmar Buschbeck von der Rattenscharf Event Agentur, Oliver Hauschildt vom Hauschildt- Verlag, Thomas Will von der ATW Agentur und Marie-Kathrin Weidner von Norderstedt Marketing haben 100 Osterpäckchen zusammengestellt und wollen damit auch den Wunsch der Stadt unterstützen, dass Hilfsaktionen an den sogenannten Gabenpunkten gebündelt werden.

Die 100 Osterpäckchen werden am Ostersonntag ab 10 Uhr an die Gabenpunkte an der Beratungsstelle Interpunkt (Rathausallee 72) und auf dem Gelände nördlich der Tagesaufenthaltsstätte (TAS), Lütjenmoor 17A, in der Nähe des Herold-Centers, angebracht. Jeder Bedürftige darf sich davon nehmen. Allerdings wird darum gebeten, auch hier den Mindestabstand einzuhalten und die Gabenpunkte nur so lange wie nötig aufzusuchen. „Die kleine Osteraktion soll ein erstes Zeichen für die Gabenpunkte in Norderstedt setzen, in der Hoffnung, dass sich weitere Unternehmen und Institutionen ebenfalls engagieren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiatoren, die sich für die geleistete Unterstützung beim Arriba-Erlebnisbad, der Genuport Trade GmbH, bei Selgros und bei Dirk Hamdorf vom Arbeitskreis Demenz Norderstedt/Firma Adasoft bedanken. Auch Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder unterstützt die Osteraktion und sagt: „Es gibt mir ein gutes Gefühl in gar nicht guten Zeiten, dass der Zusammenhalt und die Solidarität in unserer Stadt funktionieren. Viele Norderstedterinnen und Norderstedter denken auch in diesen Tagen, in denen wir wohl alle erheblich von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen sind, an Mitmenschen, die in besonders großer Sorge sind, weil sie zum Beispiel ohne den Rückhalt sozialer Kontakte am Rande der Gesellschaft leben.“