Norderstedt
Norderstedt

Albertinen-Hospiz macht 40.000 Euro Verlust in 2020

Das Albertinen- Hospiz in Norderstedt.

Das Albertinen- Hospiz in Norderstedt.

Foto: Architektencontor Agather Bielenberg Hamburg / Burkhard Fuchs

Stadt muss Verluste der gemeinnützigen Gesellschaft anteilig übernehmen. Nötig ist dies aber nur in „geringer“ Höhe.

Norderstedt.  Das Albertinen-Hospiz Norderstedt soll im Oktober 2020 an der Lawaetzstraße in Friedrichsgabe eröffnen. Wie Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder jetzt der Politik mitteilte, muss die Stadt die Verluste der gemeinnützigen Gesellschaft in ihrem zweiten Geschäftsjahr 2020 anteilig übernehmen. Nötig sei das aber „nur in geringer Höhe“, ein Minus von 40.000 Euro wird erwartet.

Die Geschäftsführung des Hospizes für Norderstedt und Henstedt-Ulzburg rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2019 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis, im Eröffnungsjahr 2020 ergibt sich der Verlust. 2017 hatte die Stadt Norderstedt die Zusage zur anteiligen Verlustabdeckung gegeben.

Hospiz kostet rund 4,6 Millionen Euro

Seit dem 18. November wächst auf dem Grundstück in Friedrichsgabe der Rohbau in die Höhe. 4,6 Millionen Euro kostet das Haus inklusive Grundstück. Mindestens 1 Million Euro davon sollen durch Spenden gedeckt werden. Etwa 440.000 Euro sind schon eingegangen oder wurden verbindlich zugesagt. Das Land Schleswig-Holstein fördert den Bau mit 420.000 Euro, von der Stiftung Deutsches Hilfswerk (Deutsche Fernsehlotterie) kommen angeblich 100.000 Euro für das Inventar. Die Grundsteinlegung für das Hospiz ist für den 31. Januar 2020, 13 Uhr, geplant, das Richtfest am 2. April, 15 Uhr.