Norderstedt
Norderstedt

Achternfelde: 90 neue Wohnungen geplant

In Norderstedt soll weiter gebaut werden

In Norderstedt soll weiter gebaut werden

Foto: dpa Picture-Alliance / Andrea Warnecke / picture alliance / dpa Themendie

Vorgesehen sind Reihenhäuser und Geschosswohnungen. Ausschuss will B-Plan am Donnerstag beschließen.

norderstedt.  Die Stadt verzeichnet einen Bauboom. Es vergeht fast keine Sitzung, in der sich die Politiker im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr nicht mit einem Neubauvorhaben beschäftigen. Das gilt auch für das nächste Treffen der Fachpolitiker, die am Donnerstag, 6. Dezember, den Bebauungsplan 318 für rund 90 Wohneinheiten an der Straße Achternfelde beschließen wollen.

Auf dem 9600 Quadratmeter großen Gelände eines ehemaligen Metallbaubetriebs plant das Hamburger Büro 51 25 Wohneinheiten als Reihenhäuser, die restlichen Wohnungen sollen im Geschosswohnungsbau entstehen.

Die Verwaltung spricht in ihrer Vorlage für den Ausschuss von einer „attraktiven Wohnlage“, wenige Schritte entfernt liegt die kleine Garstedter Einkaufsmeile an der Ecke Ochsenzoller Straße/Achternfelde, das Herold-Center mit ZOB und U-Bahnanschluss und Ärztehaus ist nicht weit, einkaufen können die künftigen Bewohner auch bei Aldi und Lidl im Gewerbegebiet Kohfurth.

30 Prozent der Neubauten sollen Sozialwohnungen, die Mietpreise für 15 Jahre festgeschrieben werden. Die anderen Wohnungen und die Reihenhäuser werden laut Plan als Eigentum vermarktet. Vorgesehen sind drei bis vier Geschosse, wobei die Neubauten nach Norden hin flacher werden sollen, damit die dahinterliegenden, bestehenden Häuser nicht verschattet werden. Die Reihenhäuser werden zwei Geschosse erhalten. In der Öffentlichkeitsbeteiligung hatte sich nur ein Einwender gemeldet, dem die Gebäude zu hoch und die Abstände zwischen den Gebäuden zu gering waren. Die Verwaltung verweist darauf, dass gerade an diesem zentralen Standort möglichst viel Wohnraum geschaffen werden und trotzdem ein „locker bebautes, grünes Quartier“ entstehen soll.

Die Bewohner sollen ihre Fahrzeuge in einer Tiefgarage parken, die auf der Fläche gebaut werden soll. Die Verwaltung hält im Schnitt einen Stellplatz pro Wohneinheit für angemessen und durch die Nähe zum Garstedter Zentrum für ausreichend. Zu ebener Erde sind sechs Stellplätze für Carsharing geplant. Die prägenden Bäume in der Mitte des Grundstücks sollen in die Bebauung integriert werden.

Neubaugebiet Achternfelde, Ausschuss für Stadtentwicklung, Do 6.12., 18.15, Rathaus