Norderstedt
Feuer

Großalarm in Segeberger Gewerbegebiet

Starke Rauchentwicklung behinderte die Löscharbeiten. Die Brandursache ist noch unbekannt

Starke Rauchentwicklung behinderte die Löscharbeiten. Die Brandursache ist noch unbekannt

Foto: Büh, Florian (www.RTVP.de)

Etwa 200 Feuerwehrleute aus der Region kämpften am Mittwoch an der Rosenstraße gegen das Großfeuer in einer Lagerhalle.

Bad Segeberg.  Hallen einer ehemaligen Großküche, in denen sich eine Autowerkstatt, ein Küchenstudio und ein Bistro befinden, sind am Mittwoch in Bad Segeberg in Flammen aufgegangen. Etwa 200 Feuerwehrleute aus der Region kämpften an der Rosenstraße gegen das Feuer, wie Einsatzleiter Mark Zielinski bestätigte. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen noch keine Informationen vor.

Der Alarm war gegen 11.30 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. „Einen Einsatz mit so vielen Feuerwehrleuten habe ich in 25 Jahren hier noch nicht erlebt“, sagte Pressesprecher Sönke Möller. Nach den Schilderungen des Einsatzleiters war der Brand in der 40 mal 80 Meter großen Halle im Mittelteil des Gebäudes schon voll ausgebrochen, als die Feuerwehr eintraf. Zu dem Zeitpunkt sei niemand mehr in der Halle gewesen. Dachpappe im Flachdach erschwerte das Löschen. Auch ein ABC-Zug der Feuerwehr wurde alarmiert; zudem kam eine Drohne zum Einsatz. Trotz der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen entstand eine weithin sichtbare Rauchentwicklung, die Bevölkerung wurde gewarnt, das Gebiet weiträumig zu umfahren und in dem betroffenen Gebiet Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 17 Uhr war der Brand gelöscht.

Im Laufe der Löschmaßnahmen wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und ärztlich versorgt. Die sommerliche Temperatur erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte.

Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld war vor Ort, um sich einen Überblick über das Geschehen an der Rosenstraße zu verschaffen. Er bedankte sich bei den Feuerwehrkräften für deren Einsatz.