Norderstedt
Neugestaltung

Drei Varianten für Norderstedts Rathausmarkt

Foto: Michael Schick

Rathausmarkt ist übersät mit Stolperfallen. Politiker sind sich einig, dass etwas passieren muss. Drei Varianten werden durchgerechnet.

Norderstedt.  Dass auf dem Norderstedter Rathausmarkt etwas passieren muss, darüber sind sich mittlerweile die Politiker aller Fraktionen einig. Mit einem Teil der 50.000 Euro, die im aktuellen Haushalt als Planungskosten für die Umgestaltung von Norderstedts zentralem Platz vorgesehen sind, sollen nun präzise Kostenkalkulationen für drei mögliche Varianten der Rathausmarktgestaltung finanziert werden. Dabei soll bei jeder Variante der Rathausplatz vom Fußweg Rathausallee bis zur Gebäudekante Rathaus betrachtet werden.

Die Variante 1 sieht vor, dass der von Gehbehinderten kritisierte Belag aus historischem Garstedter Pflastersteinen mit vergossener Fuge wieder verlegt wird. Die Gestaltung des übrigen Platzes soll bleiben, wie bisher.

Die Variante 2 sieht die komplette Marktneugestaltung vor, inklusive dem Einbau von neuen Materialien. Als Vorbild könnten die fünf beliebtesten Plätze Deutschlands herangezogen werden, unter anderem ein Platz in der HafenCity Hamburg.

Die Variante 3 sieht vor, dass die historische Pflasterung erhalten bleibt und lediglich die Umrandung, also die Hochbeete neu gestaltet werden sollen. Bei allen drei Varianten soll allerdings die Oberfläche des Platzes hochgenommen werden, um das darunter liegende Dach der Tiefgarage neu abzudichten. Bis zur Sommerpause der Stadtvertretung werde die Kostenkalkulation andauern, sagt die Stadt.

Die Leser des Abendblatts beschäftigt das Thema Rathausmarkt nachhaltig. So schreibt die Norderstedterin Birgitt Mueller, die in Grömitz an der Ostsee lebt: „Das Knüppelpflaster herausnehmen und dafür ganz einfaches Verbundpflaster einsetzen. Das Emblem von Norderstedt könnte sehr gut mit eingearbeitet werden. Und es sieht gut aus!“

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