Norderstedt

CDU will Hundesteuer weniger stark erhöhen

Michael Schick
Mischlingshund Mattis beguckt sich neugierig Münzen und Scheine.

Mischlingshund Mattis beguckt sich neugierig Münzen und Scheine.

Foto: Bernd-Olaf Struppek

Die CDU ist gegen die von der Norderstedter Verwaltung geplante Erhöhung der Hundesteuer. Christdemokraten wollen moderate Anhebung.

Norderstedt.  Die CDU lehnt die von der Verwaltung angestrebte Erhöhung der Hundesteuer, über die das Abendblatt in der Sonnabend-Ausgabe berichtete, ab. „Wir sind der Meinung, dass eine Anhebung der Hundesteuer für den ersten Hund von 50 auf 120 Euro überzogen ist“, sagt CDU-Sprecher Volker Schenppe. Außerdem widerspreche eine solch drastische Steigerung des Steuersatzes dem Ergebnis der Haushaltsklausur, auf der sich die Parteien fraktionsübergreifend für eine Hundesteuer von 85 Euro für den ersten Hund ausgesprochen hätten.

Daher wollen die Christdemokraten einen Änderungsantrag für die Sitzung des Hauptausschusses am heutigen Montag stellen. Danach sollen Hundebesitzer für ihren ersten Hund ab Januar 85 Euro zahlen. Für den zweiten Hund soll der Steuersatz auf 120 Euro und für jeden weiteren Hund auf 150 Euro steigen. Damit bleibt die CDU unter den von der Verwaltung beantragten Sätzen, stimmt aber zu, die Steuer für Gefahrhunde von 400 auf 600 Euro hochzusetzen.

Die Verwaltung begründet ihre Auffassung zum einen mit einem Erlass des Innenministers, der den Städten und Gemeinden einen Steuersatz von 120 Euro für den ersten Hund empfiehlt. Zum anderen habe die Stadt die Hundesteuer seit 2001 nicht erhöht, und Norderstedt habe im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden den niedrigsten Satz.

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