Norderstedt
App aus Kisdorf

GPS-Spiel: Auf zur virtuellen Flaggenjagd

Erik und Rabea Herklotz aus Kisdorf hatten die Idee für „Flagstack“

Erik und Rabea Herklotz aus Kisdorf hatten die Idee für „Flagstack“

Foto: Patrick Schwager

Vier Kisdorfer haben „Flagstack“ auf den Markt gebracht: Ein spannendes Spiel fürs Smartphone. Premium-Mitgliedschaften zu gewinnen.

Norderstedt/Kisdorf. Der Markt für Apps boomt seit vielen Jahren – die Icons auf dem Smartphone helfen beim Abnehmen, kennen die besten Kochrezepte oder verraten dem Besitzer, wo der Sprit am günstigsten ist. Auch im Spiele-Bereich gibt es ständig Neues. Wer hier Erfolg haben will, muss etwas entwickeln, das sich von der Masse abhebt. Mit „Flagstack“ könnte vier Kisdorfern das gelingen. Das Besondere an dem Spiel: Es kombiniert mehrere Elemente auf interessante Art und Weise miteinander.

Ein Jahr Entwicklungszeit

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Spieler hat die Aufgabe, virtuelle Fahnen einzusammeln. Dafür erhält er Punkte gutgeschrieben, die ihn dem nächsten Spiellevel näherbringen. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn der Zielort mit den versteckten Fahnen auch wirklich besucht wird. „Spiele für Stubenhocker gibt es schon genug, wir wollen mit ,Flagstack’ für Bewegung sorgen“, sagt Geschäftsführer Erik Herklotz. Er hat zusammen mit Ehefrau Rabea und zwei Kisdorfer Freunden die Firma Flagsfactory gegründet hat. Ein Jahr Entwicklungszeit und viel Arbeit haben sie investiert, um der Spielergemeinde ein ausgereiftes Produkt präsentieren zu können. „Wir sind seit Kurzem online und hatten schon nach drei Tagen über 700 Anmeldungen aus aller Welt. Es haben sich extra Menschen frei genommen und am Hamburger Hauptbahnhof getroffen, um den Spielstart gemeinsam zu zelebrieren“, sagt der Geschäftsführer. Seitdem ist die kostenlose App für IOS und Android auf den vorderen Plätzen der Download-Charts zu finden.

Die Idee für „Flagstack“ kam Erik und Rabea Herklotz bei ihrem Hobby – beide sind begeisterte Geocacher. „Eines Tages haben wir uns gefragt, warum wir das Grundprinzip nicht weiterentwickeln und ein eigens Spiel daraus machen. Das war die Initialzündung für alles weitere“, erinnern sich die Kisdorfer.

Über 75.000 Fahnen weltweit

Schon jetzt bietet „Flagstack“ seinen Spielern weltweit über 75.000 unterschiedlichste Fahnen. Davon sind allein 500 in Norderstedt versteckt: Während sich die einen schnell und einfach einsammeln lassen, müssen für andere erst knifflige Rätsel gelöst werden. Darüber hinaus können die Nutzer auch selbst Flaggen aussetzen, die weitere Punkte einbringen. Weltweite Ranglisten, Tagesstatistiken und Monats-Rankings dokumentieren minutiös den eigenen Spielstatus. „Im Herbst wird das Spiel erweitert, sodass dann auch ein globales Team-Play möglich ist“, verrät Erik Herklotz. (ps)

Wer das Spiel ausprobieren will: Flagsfactory verlost zehn Premium-Mitgliedschaften. Einfach das Spiel runterladen, anmelden und eine Mail an abendblatt@flagstack.net senden. Die Gewinner werden Ende des Monats ausgelost und anschließend benachrichtigt.