Norderstedt
Erholung

Tausende Pflanzen für Kaltenkirchens Freizeitpark

Die Bauhof-Mitarbeiter Yannic Kreutz, Lennart Biehl und Kai Nahrwold (von links) pflanzten 1500 Sträucher und 1000 Weidensteckhölzer

Die Bauhof-Mitarbeiter Yannic Kreutz, Lennart Biehl und Kai Nahrwold (von links) pflanzten 1500 Sträucher und 1000 Weidensteckhölzer

Foto: Hans-Eckart Jaeger

Die Stadt investiert weiter in das Erholungsgelände. Aber erst frühestens 2030 wird alles für die Parkbesucher fertig sein.

Kaltenkirchen.  Der Freizeit- und Erholungspark in Kaltenkirchen wächst weiter: Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben am westlichen Seeufer in den vergangenen sechs Wochen 1500 Sträucher (unter anderem Sanddorn, Ginster, Rosen) und 1000 Weidensteckhölzer gepflanzt sowie auf einer Fläche von 6500 Quadratmetern Landschaftsrasen mit Kräutern ausgesät. Eine Aktion, die die Stadt 5000 Euro kostet.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Fritz Haberlah. Der Leiter des städtischen Bauhofes und Claas-Hendrik Heß von der Bau- und Planungsabteilung der Stadt stehen oberhalb der Böschung des Naturbereiches. Von dort haben sie einen weiten Blick auf den bepflanzten Boden und den 15 Hektar großen See. „Hoffentlich halten sich die Spaziergänger auch in diesem Jahr an das Badeverbot“, sagt Heß, der als Techniker für den Bereich Grünflächen bei der Stadt Kaltenkirchen verantwortlich ist.

Bereiche Pflanzen- und Tierwelt reserviert

Die Firma Xella, die seit Jahrzehnten den Sand (auch aus dem See) abbaut und zu Kalksandsteinen verarbeitet, zieht seit Kurzem den Abbau in den östlichen Bereich hinter dem vom Unternehmen angelegten Graben und auf die Seefläche zurück. So kann das frei werdende Gelände profiliert werden. Wegetrassen werden angelegt, der Sand wird teilweise mit Boden abgedeckt, Pflanzungen vorgenommen. Die Natur ist auf der Gesamtfläche von 63 Hektar weiter auf dem Vormarsch. Schon jetzt gibt es am Nordufer einen kleinen Bereich, der vor allem den Wasservögeln vorbehalten ist. Ein größerer Biotopbereich ist das westliche Seeufer, zwischen Schmetterlingsgarten und Tennishalle ist der Böschungs- und Uferbereich für die Pflanzen- und Tierwelt reserviert.

„Ich begrüße es sehr, dass der See zunehmend den Bürgerinnen und Bürgern zur Nutzung übergeben wird, zumal in und um Kaltenkirchen kaum Wasserflächen zum Erholen vorhanden sind“, sagte Bürgermeister Hanno Krause. Ob allerdings Kaltenkirchens Verwaltungschef den See noch während seiner Amtszeit zu Fuß umrunden kann, ist eher fraglich. Frühestens im Jahr 2030 soll der Erholungspark fertig sein. (jae)