Kommentar

Recht auf Informationen

Frank Knittermeier

Mittwoch ist Informationstag in Henstedt-Ulzburg.

Aber im Rathaus fühlt sich niemand bemüßigt, darüber zu informieren. "Business as usual" - normales Geschäft im Rathaus, obwohl weitreichende Entscheidungen anstehen. Über die Einwohnerversammlung wird per amtlicher Bekanntmachung informiert. Ja, geht's denn noch?

Manches läuft zurzeit unglücklich in der noch jungen Legislaturperiode. Ein ahnungsloser Bürgervorsteher, der im vorauseilenden Gehorsam sofort in die neu gegründete Bürgerinitiative seines Partei- und Lionsfreundes eintritt und der nicht weiß, ob und wie er über eine Einwohnerversammlung werben soll. Das mutet dilettantisch an und gehört sich nicht. Uwe Schmidt weiß es nicht besser, weil er absoluter Politikneuling ist.

Besser wissen es andere. Die aber haben den Bürgervorsteher im Regen stehen lassen. Wenn ein Debütant ins hohe politische Amt gehievt wird, ist Coaching nötig, damit er Fettnäpfchen erkennt und umgeht.

Naiv ist es, wenn die amtierende Bürgermeisterin in der bevorstehenden Einwohnerversammlung nichts Besonderes sieht. Oder soll sie die Naive spielen, weil es in ihrer Partei starke Kräfte gibt, die von einer objektiven Informationen der Bevölkerung gar nicht viel halten? Gehört Volker Dornquast zu diesen starken Kräften?

Das Öffentlichkeit hat ein Recht auf Informationen und hat es nicht verdient, an der Nase herumgeführt zu werden.

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