Norderstedt

Neues Zuhause für das THW

29 Jahre dauerte die Planung, jetzt wurde im Frederikspark der Grundstein gelegt

Norderstedt. Gerade noch rechtzeitig haben es die meisten Helfer zum feierlichen Termin geschafft. Erst am Tag vor der Grundsteinlegung für die neue Unterkunft des Technischen Hilfswerks (THW) in Norderstedt haben 26 ehrenamtliche Aktive ihren Einsatz in den Hochwassergebieten beendet. An der Tycho-Brahe-Kehre im Frederikspark konnten sie jetzt erfreut feststellen, dass nach jahrzehntelangem Warten die Bauarbeiten tatsächlich beginnen.

Vor 29 Jahren war das Norderstedter THW in seine alte Unterkunft an der Lawaetzstraße eingezogen. Die Baracken sollten ein Provisorium für ein bis zwei Jahre bleiben, doch die Planungen blieben stecken und kamen jahrelang nicht voran.

"Das THW platzt aus allen Nähten", sagt der Ortsverbandschef Dennis Diederichs, der sich freut, dass er mit mehr Helfern arbeiten kann, wenn die neue Unterkunft fertig ist. Derzeit gehören 60 aktive Helfer zum Norderstedter THW, das über acht Fahrzeuge verfügt. Drei weitere Freiwillige, die mitarbeiten wollen, haben sich erst vor wenigen Tagen gemeldet. Sie waren begeistert von der Arbeit des THW in den Hochwassergebieten und wollen die Arbeit des Ortsverbands unterstützen.

"Wir sind froh, endlich umziehen zu können", sagt Diederichs, der die alte Unterkunft diplomatisch als "rustikal" bezeichnet.

Auf dem 3200 Quadratmeter großen Gelände kann das THW voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres einziehen. Die Baukosten des Investors ASP belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro. Mieter wird die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die den Komplex an das bundeseigene THW untervermieten wird.