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Gesichter im Bahnhof

„Das Geschäft läuft prima, ich habe fast alles verkauft“, sagt Kiymet Bal. Es ist kurz vor Feierabend. Die Verkäuferin in der Baris-Bäckerei am U-Bahnhof Norderstedt-Mitte schaut sich um: Einige Schlemmerstangen, Croissants und belegte Brötchen warten noch auf Käufer.

Frühmorgens haben die Baris-Angestellten am meisten zu tun. „Dann sind wir zu dritt, nachmittags bin ich allein“, erklärt Kiymet Bal, die seit drei Jahren bei Baris und seit anderthalb Jahren in Norderstedt-Mitte arbeitet. Um 5 Uhr öffnet das Geschäf. Von 7 Uhr an decken sich Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg mit der U-Bahn zur Schule mit frischen Brötchen und türkischen Spezialitäten ein. Bis 9 Uhr versorgen sich auch die Berufspendler für die Fahrt in die Innenstadt und den Arbeitstag.

„Durch die gelungene Balance aus traditionellem Handwerk und modernen Produktionsabläufen sind wir in der Lage, unsere Kunden mit unseren hausgemachten Spezialitäten auf höchstem Niveau zufrieden zu stellen“, schreibt Baris-Geschäftsführer Mustafa Gültekin auf der Firmen-Homepage.