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Gesichter im Bahnhof

Marc-Connor Jewan, 18, und Eileen, 20, unterhalten sich beim Aussteigen am Bahnhof Garstedt über den interessanten Vormittag in der Schule. Als sie auf den Bahnhofstest angesprochen werden, berichten die beiden Moorbekschüler überwiegend von positiven Erfahrungen: In den Zügen geht es friedlich zu, die Bahnen kommen pünktlich. Ihnen scheint es, als seien die Züge an die Schulzeiten angepasst. „Also gerade zur ersten Stunde gibt es gar keine Probleme, allerdings zwischen sieben und halb acht auch keine Sitzplätze“, meint der 18-Jährige.

Am witzigsten finden sie die Gespräche unter Schülern und über die Schüler, denen man bei den Fahrten lauscht, ohne involviert zu sein. „Gerade, wenn man dann vielleicht die Personen kennt, über die gesprochen wird“, sagt die Quickbornerin lachend.

Den Bahnhof in Garstedt empfinden beide als unspektakulär. „Im Großen und Ganzen ist es in Ordnung, ein Bahnhof wie jeder andere. Aber am Wochenende ist es oft sehr dreckig“, stellt Marc-Connor fest. Die Geschäfte im Bahnhof sind ein Zusatzangebot, nach der Schule nutzen sie es allerdings selten. „Über das Angebot freuen sich wohl eher diejenigen, die in Garstedt zur Schule gehen und ihre Mittagspause dort verbringen.“