Neue Ministerin Özkan fordert Kruzifix-Verbot in Schulen

Hannover. Noch vor ihrem Amtsantritt ist die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) in der Union angeeckt. Die türkischstämmige Muslimin, die bisher in der Hamburger Bürgerschaft saß, forderte im "Focus" ein Kruzifix-Verbot in Klassenzimmern: "Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen." Der Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stefan Müller (CSU), sagte, Özkan solle sich überlegen, ob sie in einer christlichen Partei an der richtigen Stelle sei. Auch Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) widersprach Özkan: "In Niedersachsen werden Kreuze in den Schulen seitens der Landesregierung begrüßt."