Göttingen

Evakuierung und Zugausfälle wegen Bombenentschärfung

In Göttingen haben Bauarbeiter ein verdächtiges Objekt gefunden, vermutlich handelt es sich um einen Bombenblindgänger.

In Göttingen haben Bauarbeiter ein verdächtiges Objekt gefunden, vermutlich handelt es sich um einen Bombenblindgänger.

Foto: Stefan Rampfel

Am Sonnabend müssen rund 14.000 Menschen in Göttingen ihre Wohnungen verlassen. Bahnreisende müssen mit Verspätungen rechnen.

Göttingen rüstet sich für die Entschärfung einer mutmaßlichen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg: Ab Sonnabendmorgen müssen rund 14.000 Menschen rund um die Fundstelle ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Auch Bahnreisende müssen mit Verspätungen rechnen.

Zum Start der Evakuierung um 7.00 Uhr halten die Züge der Deutschen Bahn nicht mehr am Göttinger Hauptbahnhof, wie ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag sagte. Ab 11.00 Uhr fahren dann gar keine Züge mehr durch die Stadt. Der Fernverkehr wird umgeleitet.

Die Metronom-Verbindung zwischen Hannover und Göttingen endet in der Evakuierungszeit in Nörten-Hardenberg. Von dort aus wird bis voraussichtlich 18.00 Uhr ein Schienenersatzverkehr nach Göttingen eingerichtet. Die Züge der Nordwestbahn zwischen Göttingen und Adelebsen werden hingegen ganztägig durch Busse ersetzt.

Bei Bauarbeiten wurde in Göttingen ein verdächtiges Objekt gefunden. Der Kampfmittelräumdienst geht davon aus, dass es sich um einen Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Während der Entschärfung werden Häuser und Wohnungen im Umkreis von tausend Metern evakuiert.