Nationalpark

Harz startet dank Schneekanonen in die Skisaison

Wintersportler fahren auf Skiern den Hexenritt hinunter.

Wintersportler fahren auf Skiern den Hexenritt hinunter.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Das Wetter bleibt mild und trübe und Schnee ist nicht in Sicht. Im Harz stehen Wintersportler dennoch Schlange.

Braunlage. Auf dem Wurmberg im Harz hat die Skisaison begonnen. Auf der Piste am Hexenritt in Braunlage tummelten sich am Donnerstag bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein die ersten Skifahrer. Seit Donnerstagmorgen sei Skifahren eingeschränkt möglich, sagte eine Sprecherin der Seilbahngesellschaft. Aufgrund des Tauwetters hatte sich die Eröffnung mehrfach verschoben.

Auf dem mit 971 Meter höchsten Berg Niedersachsens liegen zwar erst rund 15 Zentimeter Schnee, auf den Pisten, die künstlich beschneit werden, jedoch etwa 45 Zentimeter. Sonst ist es grün rund um den Wurmberg und auch in Braunlage liegt kein Schnee.

Wetter-Aussichten bleiben trübe

Die Wetter-Aussichten bis zum Neujahr sind trübe: Über Niedersachsen und Bremen liegt eine dichte Wolkendecke, der Sprühregen nimmt in den kommenden Tagen zu, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag. Zum Wochenende zieht ein Niederschlagsgebiet über das Land hinweg, der Regen wird stärker. Dazu frischt auch der Wind zeitweise stark bis stürmisch auf.

Die Temperaturen sind deutlich zu mild und liegen tagsüber zwischen sechs und acht Grad. In den Nächten kühlt es nur wenig ab, und es bleibt frostfrei. Nur in den Hochlagen des Harzes kann es nachts leichten Frost geben. Erst im neuen Jahr soll das Wetter umschlagen und es kommt trockene Kaltluft, sagte der Meteorologe.