Niedersachsen

Frachtschiff durch Treibeis leckgeschlagen

Symbolbild

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Foto: picture alliance

Auf dem Küstenkanal bei Friesoythe ist ein Frachter havariert. Treibeis sorgte für ein Leck im Rumpf. Keine Verletzten

Treibeis hat ein niederländisches Frachtschiff auf dem Küstenkanal bei Friesoythe im Kreis Cloppenburg gestoppt. Wie die Wasserpolizei Meppen am Freitag mitteilte, beschädigte das Eis am Donnerstagabend das Schiff, so dass Wasser ins Innere floss.

Auf dem von Oldenburg in Richtung Dörpen fahrenden Frachter fiel gegen 23.15 Uhr mehrfach der Strom aus, was der Kapitän dadurch bemerkte, dass sein Computer ausfiel. Kurz darauf sah er dann aufsteigenden Qualm aus dem vorderen Maschinenraum, weil Wasser eingedrungen war. Der 37 Jahre alte Schiffsführer stoppte die Fahrt und setzte einen Notruf ab. Zusammen mit Kräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk machte er das Schiff fest.

Keine Verletzten bei der Havarie

Bei der Havarie wurde niemand verletzt, auch Öl trat aus dem Schiff nicht aus. Nach einer Begutachtung schlossen Experten auch aus, dass der Frachter sinken könnte.

Das mit 550 Tonnen Futtermittel beladene Schiff wurde in den benachbarten Hafen bei Sedelsberg geschleppt. Dort soll die Ladung gelöscht werden. Die Höhe des Sachschadens stand zunächst nicht fest.