Ernst Burmeister

Hunderte bei Trauerfeier für ermordeten HSV-Investor

Trauergäste gedenken dem ermordeten Unternehmer und HSV-Investor Ernst Burmeister in der Die St. Nicolai Kirche in Bützfleth bei Stade

Trauergäste gedenken dem ermordeten Unternehmer und HSV-Investor Ernst Burmeister in der Die St. Nicolai Kirche in Bützfleth bei Stade

Foto: Christian Hager / dpa

Die Trauerfeier bei Stade fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Ernst Burmeister wurde Opfer eines Raubmordes.

Stade.  Mehrere hundert Menschen haben in der St. Nicolai Kirche in Stade-Bützfleth an einer Trauerfeier für den ermordeten 79 Jahre alten Unternehmer und HSV-Investor Ernst Burmeister teilgenommen. Die Veranstaltung wurde am Sonnabend von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet und von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Burmeister war vor einer Woche in seinem Haus Opfer eines Raubmordes geworden. Zwei maskierte Täter hatten an der Haustür geklingelt, die von Burmeisters 73-jähriger Ehefrau geöffnet wurde. Die Täter griffen sie und ihren Mann sofort an und schlugen sie nieder. Burmeister starb später an den Folgen seiner Kopfverletzungen, auch seine Frau wurde verletzt. Den Unbekannten gelang mit mehreren Tausend Euro Bargeld und Schmuck die Flucht.

Die Polizei richtete eine 30-köpfige Mordkommission ein, die derzeit rund 100 Spuren nachgeht. Burmeisters Firma importiert Früchte aus dem Ausland nach Hamburg. Das von den Söhnen geführte Unternehmen soll nach Medienberichten Anteile am Fußball-Bundesligaverein Hamburger SV in Höhe von rund vier Millionen Euro erworben haben.