Altkanzler

Museumsreif: Helmut Schmidt in den besten Karikaturen

Helmut Schmidt spielt auf mehreren Klaviaturen, US-Präsident Jimmy Carter schaut gequält. Walter Hanel: Der Virtuose, 1980

Helmut Schmidt spielt auf mehreren Klaviaturen, US-Präsident Jimmy Carter schaut gequält. Walter Hanel: Der Virtuose, 1980

Foto: Walter Hanel/Ostfriesisches Landesmuseum Emden

Amüsant, spitz und nachdenklich: Die Ausstellung „Helmut Schmidt in Dur und Moll“ zeigt 70 Karikaturen an einem besonderen Ort.

Emden. 70 Karikaturen zum Leben von Helmut Schmidt zeigt das Ostfriesische Landesmuseum in Emden in seiner neuen Ausstellung „Helmut Schmidt in Dur und Moll“. Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten präsentieren den verstorbenen Politiker als jungen Abgeordneten, als Verteidigungsminister und als späteren Bundeskanzler.

„Karikaturen sind oft die Waffen in der Presse, deshalb haben wir uns entschieden, die Ausstellung in der Rüstungskammer zu zeigen“, erklärte Museumssprecher Diethelm Kranz. Die ausgestellten Karikaturen stammen aus der Printpresse und sind Reproduktionen. Die Schau ist noch bis zum 29. Mai zu sehen.

Helmut Schmidt war von 1974 bis zum Misstrauensvotum im Jahr 1982 der fünfte Bundeskanzler. Der Hamburger Ehrenbürger starb im Alter von 96 Jahren am 10. November in seinem Langenhorner Haus. Er war bis zuletzt eine der geschätztesten Stimmen des Landes.