Obama-Besuch

Ekelzimmer: Niedersachsen entschuldigt sich bei Polizisten

So eklig war die Unterkunft in Hameln

So eklig war die Unterkunft in Hameln

Foto: WAZ

Blut, Erbrochenes, Fäkalien: Die Beamten waren nach Hannover beordert worden und erlebten in der Unterkunft zuerst einen Schock.

Hannover.  Blut auf Matratzen,Fäkalien und Urin auf dem Boden, Erbrochenes an den Wänden: Das Land Niedersachsen hat sich bei nordrhein-westfälischen Polizisten für die angebotene Unterkunft während des Besuchs von US-Präsident Barack Obama entschuldigt.

Für die Unannehmlichkeiten möchte er sich auch im Namen von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) entschuldigen, teilte der niedersächsische Landespolizeidirektor Knut Lindenau mit.

Die Polizisten verweigerten die angebotenen Zimmer

Den Beamten war während ihres Einsatzes bei dem Besuch des US-Amerikanischen Präsidenten Barack Obama das völlig verdreckte Quartier bei Hameln angeboten. In der ehemaligen britischen Kaserne sollten drei Hundertschaften aus dem Nachbarbundesland übernachten. Doch die Polizisten weigerten sich, dort zu bleiben, sollte die Unterkunft nicht gereinigt werden.

Nach Verhandlungen mit den Einsatzplanern wurden die Polizisten noch in der Nacht in eine andere Unterkunft nach Hannover gebracht.