Städtebund

Buxtehude darf sich wieder Hansestadt nennen

Niedersachsens Inneminister Pistorius übergibt der Stadt am 28. April die entsprechende Urkunde. Die Hansezeit sei für die Stadt besonders bedeutsam gewesen und präge bis heute das Stadtbild.

Buxtehude. Buxtehude (Kreis Stade) darf sich in Zukunft wieder offiziell Hansestadt nennen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) wird der Stadt die Urkunde dafür am 28. April übergeben, sagte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag in Hannover.

Die Hansezeit sei für die Entwicklung von Buxtehude besonders bedeutsam gewesen und präge noch heute das Stadtbild.

Buxtehude, 1285 vom Bremer Erzbischof Giselbert gegründet, war seinerzeit die erste deutsche Stadt, die planmäßig um ein zentrales Hafenbecken herum gebaut wurde. Die Hafengründung habe die Mitgliedschaft in der Hanse von 1363 bis 1591 maßgeblich gefördert, sagte die Sprecherin. Bis heute führe der Fleth-Kanal vor Augen, wie ein Hafen zur Hansezeit ausgesehen habe.

Bürgermeister Jürgen Badur verspricht sich vom neuen Titel einen Imagegewinn und Zuwachs für dem Tourismus. In der Buxtehuder Altstadt wird anlässlich der Urkunden-Verleihung am Wochenende 26./27. April ein Hansefest veranstaltet.