Ludwigslust-Parchim

Laubbläser zu laut – betrunkener Anwohner greift zum Gewehr

Weil ein Laubbläser zu laut war, griff ein Anwohner in Mecklenburg-Vorpommern zum Gewehr (Symbolbild).

Weil ein Laubbläser zu laut war, griff ein Anwohner in Mecklenburg-Vorpommern zum Gewehr (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Daniel Schäfer

Ein 29-Jähriger schoss mit einem Luftgewehr aus der Wohnung. Der Mitarbeiter einer Gartenbaufirma rief die Polizei.

Demen. Der Krach eines Laubblasgerätes hat in Demen (Ludwigslust-Parchim) zu einer Bedrohung mit Waffen und einem Polizeieinsatz geführt. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, wurde ein Mitarbeiter einer Gartenbaufirma am Donnerstag deshalb von einem Anwohner mit Gewehren bedroht. Dem 29-Jährigen war das Geräusch des Profi-Laubsaugers angeblich zu laut. Verletzt wurde niemand.

Skoda-Fahrer rast auf Abbiegerspur über rote Ampel

Sexuelle Übergriffe? Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter

Großbrand in Bad Oldesloe: Flammen schlagen aus Fenstern

Laubbläser zu laut: 29-Jähriger zielt mit Luftgewehr auf Arbeiter

Nach bisherigen Ermittlungen soll der 29-Jährige einmal mit dem Luftdruckgewehr aus dem Fenster der Wohnung geschossen haben. Der 54-jährige Arbeiter hatte einen lauten Knall wahrgenommen. Ein Projektil sei aber nicht gefunden worden. Danach soll der verärgerte Mann noch mit einem solchen Gewehr auf den Arbeiter gezielt haben, der sich dadurch bedroht fühlte.

Die Polizei rückte an und beschlagnahmte zwei Luftdruckgewehre bei dem Anwohner. Sie legten dem aggressiven 29-Jährigen Handfesseln an und ließen ihn in ein Alkoholmessgerät pusten, wobei mehr als zwei Promille Atemalkohol angezeigt worden sein sollen. Der Störer müsse nun mit Ermittlungen wegen Bedrohung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz rechnen.