Ausstellung

Wie Kinder und Jugendliche die Corona-Zeit erleben

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Das Bild von Amara, Leonora, Malaika und Louis aus der 7b der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek ziert die Einladungskarte zur Ausstellung.

Das Bild von Amara, Leonora, Malaika und Louis aus der 7b der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek ziert die Einladungskarte zur Ausstellung.

Foto: Amara, Leonora, Malaika und Louis

Hat die Corona-Pandemie auch eine „gute“ Seite? Das war die Frage, die Kinder und Jugendliche im Malwettbewerb beantworten sollten.

Schwarzenbek/Mölln. Wer das schönste Bild gemalt, gezeichnet, fotografiert oder sonst wie gestaltet hat, verkündet die Jury am heutigen Sonnabend. Für Amara, Leonora, Malaika und Louis aus der Klasse 7 b der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek hat sich die Teilnahme am Kunstwettbewerb „Trotzdem Glück: Die andere Seite der Pandemie“ bereits gelohnt: Ihr Motiv (s. Foto) ziert die Einladungskarte der Ausstellung.

Gesucht wurden Bilder, die eine andere Seite des Lebens in der Pandemie-Zeit zum Thema haben: die Hoffnung, die Menschlichkeit, die Ruhe oder einfach einen glücklichen Moment. Wie in den letzten Jahren auch hat die Kreisfachberatung Kulturelle Bildung beim Kunstwettbewerb mit dem Forum Kultur & Umwelt und der Stiftung Herzogtum Lauenburg zusammengearbeitet.

Motto der Ausstellung ist „Kultur trotz(t) Corona“

Im stiftungseigenen Stadthauptmannshof in Mölln (Hauptstraße 150) wird die Ausstellung um 15 Uhr eröffnet und die Preisträger vorgestellt. Insgesamt haben zwölf Schulen aus dem gesamten Kreisgebiet 150 Arbeiten eingesendet.

Das Thema lehnt sich wie immer an das Jahres-Motto des Forums an. Coronabedingt haben sich die im Forum zusammengeschlossenen Vereine und Organisationen, unter anderem der Lauenburgische Kunstverein (LKV) oder der Heimatbund und Geschichtsverein, dazu entschlossen, vom bekannten Motto „...in der Linse“ abzuweichen und das Jahr unter das Motto „Kultur trotz(t) Corona“ zu stellen.

150 Arbeiten sind eingeschickt worden

Im Jugendwettbewerb willkommen war jede bildliche Darstellung, die sich an die Wand hängen lässt – ob Einzel- und Gruppenarbeiten, ob Zeichnung, digitale Kunst, Malerei, verfremdetes Foto. Außerdem waren die Jugendlichen und Kinder diesmal nach Belieben aufgerufen, etwas zu ihrem Bild zu schreiben, sodass die Jury einen weiteren Anhaltspunkt hat zu wissen, worum es geht. Teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren.

Die Ausstellung im Stadthauptmannshof wird heute von Stiftungs-Vize Wolfgang Engelmann, dem LKV-Vorsitzenden Dr. William Boehart und Kreisfachberater Kultur, Jörg Geschke, eröffnet. Alle 150 eingesendeten Arbeiten sind bis zum 28. November immer sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Parallel zum Jugendprojekt zeigt das Möllner Museum Historisches Rathaus (Am Markt 12) noch bis zum 21. November die Jahresschau des Lauenburgischen Kunstvereins unter dem Motto „Kunst trotz(t) Corona“.

( cus )