Lauenburg

Junges Start-up: Mit Kerzen in die Gewinnzone

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Die Jungunternehmer (hinten, v.l.): Samir Kumar, Yelda Atar, Adelina Binaku, Leyla Ilgin, Leonie Loop Vorn (v.l.): Luisa Johannesson, Seda Atar, Tom Lüth, Beyza Barcin und Lehrerin Jana Dittmann.

Die Jungunternehmer (hinten, v.l.): Samir Kumar, Yelda Atar, Adelina Binaku, Leyla Ilgin, Leonie Loop Vorn (v.l.): Luisa Johannesson, Seda Atar, Tom Lüth, Beyza Barcin und Lehrerin Jana Dittmann.

Foto: Ute Dürkop

Ein Juniorunternehmen der Albinus-Gemeinschaftschule startet durch: Bei Trendy Candles geht es um ganz besondere Kerzen.

Lauenburg. Trendy Candles – so heißt das neue Unternehmen der Albinus-Gemeinschaftsschule in Lauenburg. Der Name sagt es schon: Es geht um die Produktion von Kerzen, die es nicht in jedem Drogeriemarkt zu kaufen gibt.

Seit vielen Jahren schickt die Lauenburger Schule ein Juniorunternehmen ins Rennen: Der bundesdeutsche Wettbewerb des Instituts der deutschen Wirtschaft gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, unter fast realen Bedingungen in den Unternehmeralltag hineinzuschnuppern. Marktanalyse, Produktauswahl, Materialbeschaffung, Produktion, Verkauf, Buchführung und Betreuung der Aktionäre – alles liegt in den Händen der jungen Unternehmer. Fast immer schafften es die Lauenburger in den Landesentscheid und belegten dort einen vorderen Platz.

Auch durch Corona lassen sich die Schüler aus Lauenburg nicht entmutigen

Wie schon im vergangenen Jahr, müssen muss sich die neue Schülerfirma coronabedingt auf besondere Bedingungen einstellen. Viele der sonst üblichen Vermarktungskanäle fallen weg. Verkaufsstände dürfen nur noch in Ausnahmefällen aufgebaut werden, Stadtfeste fallen aus, und selbst in Supermärkten kassierten die Jugendlichen Absagen.

Doch dadurch lassen sie sich nicht entmutigen, denn sie sind überzeugt davon, zwei innovative Produkte auf den Markt gebracht zu haben. Zum einen stellt die Firma Doppelkerzen mit bunten Farbverläufen her. Der Renner sind aber die Überraschungskerzen. „Wir gießen die Kerzenmasse in eine Geschenkdose und tauchen ein in Alufolie gewickeltes kleines Schmuckstück ein. Wenn die Kerze runtergebrannt ist, kommt die Überraschung ans Licht“, erklärt Louisa Johannesson (15).

Jury wählt fünf Unternehmen für Bundesentscheid aus

Als Material dienen zum größten Teil Kerzenreste, die die Schüler zu Hause, bei Bekannten und im Freundeskreis sammeln. Das hält die Materialkosten gering. Als nächstes planen sie ihren Internetauftritt mit der Möglichkeit, online Kerzen zu bestellen. Auch in der Schule bieten sie ihre Kerzen an.

Die Präsentation der Schülerfirmen läuft in diesem Jahr digital. Die Jury wählt fünf Unternehmen für den Bundesentscheid aus..

( du )

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