Nachruf

Lauenburger trauern um Regina Szymanski

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Regina Szymanski ist im Alter von 77 Jahren überraschend verstorben. Sie war das Gesicht des Lauenburger Kirchenvorstandes

Regina Szymanski ist im Alter von 77 Jahren überraschend verstorben. Sie war das Gesicht des Lauenburger Kirchenvorstandes

Foto: Elke Richel

Seit 1989 arbeitete Regina Szymanski im Kirchengemeinderat. Sie starb nun im Alter von 77 Jahren völlig unerwartet.

Lauenburg.  Wenn Regina Szymanski eine Sache in die Hand nahm, dann mit ganzem Herzen. Seit 1989 engagierte sie sich im Kirchengemeinderat. Besonders die Bauprojekte der Gemeinde begleitete sie mit Sachverstand von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Leider war es ihr nicht vergönnt, den lange geplanten Umbau des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses zu erleben. Regina Szymanski verstarb am Mittwoch, 22. September, völlig unerwartet im Alter von 77 Jahren.

Nachruf: Regina Szymanski im Alter von 77 Jahren gestorben

„Wir sind tief betroffen und können uns gar nicht vorstellen, wie es sein wird, nie mehr ihren klugen und abgewogenen Rat zu hören“, sagt Beate Paulsen aus dem Gemeinderat. Regina Szymanski fand immer den richtigen Ton. Egal, ob es um schwierige Verhandlungen mit Architekten, Handwerkern oder dem Kirchenkreis ging. Sie überzeugte einerseits mit Argumenten und Fachwissen und brachte andererseits genügend Geduld auf, Menschen von ihren Visionen zu überzeugen.

„Selbst in scheinbar ausweglosen Situationen hat sie nie den Mut verloren, sondern mit dem Team Lösungswege entwickelt“, sagt Birgit Küstner aus dem Kirchengemeinderat. Doch Regina Szymanski engagierte sich nicht nur in der Kirchengemeinde. Sie interessierte sich für die Kunst- und Kulturszene der Stadt und für alles, was Lauenburg lebenswerter macht. Bei den Kommunalwahlen 2018 trat sie für die FDP an.

Trauerfeier ist am Freitag, 1. Oktober, um 11 Uhr

Egal, ob im Rahmen der Kirche oder bei weltlichen Themen: Für Regina Szymanski waren vor allem die Menschen wichtig. Ihre Stärke war es, hinzuhören und zuzuhören. „Wir kannten sie als eine Frau voller Empathie. Sie nahm stets Anteil am Schicksal ihrer Mitmenschen. Wenn es nötig war, stand sie ohne zu zögern mit Rat und Tat zur Seite. Das war ihr wichtigster Wesenszug“, sagt Beate Paulsen. Am Freitag, 1. Oktober, beginnt um 11 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche die Trauerfeier. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

( er )

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