Lütau

29-Jährige ist neue Pastorin in der Kirchengemeinde

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Johanna Lembcke-Oberem (29) ist die neue Pastorin in Lütau.

Johanna Lembcke-Oberem (29) ist die neue Pastorin in Lütau.

Foto: Privat

Dem Nachwuchs eine Chance: Johanna Lembcke-Oberem ist neue Geistliche in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lütau.

Lütau. Die meisten Kisten hat sie ausgepackt, die Regale eingeräumt: Johanna Lembcke-Oberem ist seit dem 1. September neue Pastorin in der evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Lütau. Am Sonntag, 26. September, 15 Uhr, wird sie in der Kirche St. Dionys und St. Jakobus in einem Gottesdienst durch Pröpstin Frauke Eiben begrüßt.

Ende August ist Johanna Lembcke-Oberem mit Mann und Hund nach Lütau gezogen. Nach den ersten „Gassirunden“ weiß sie: Sie wird sich hier wohlfühlen. Sie hat die Rufe der Kraniche am Morgen gehört und ist in Basedow am Elbe-Lübeck-Kanal entlang zu spazieren gegangen.

Frischer Wind bringt die 29-Jährige in die Kirchengemeinde Lütau

In Lütau ist die 29-Jährige als Pastorin im Probedienst eingestellt. In Greifswald, Genf und Kiel hat sie Theologie studiert. „Ich bin ein Kind der Nordkirche und freue mich sehr auf Lütau und die Region“, weiß die junge Pastorin schon jetzt. Die Theologin gehört zu einem besonderen Pastorenjahrgang: Ein großer Teil ihrer Ausbildung lief unter Pandemiebedingungen ab.

Sie ist sich sicher, dass davon einiges bleiben wird. Ob Livestream-Gottesdienste, oder Konfirmandenunterricht per Zoom – auch die kleine Kirchengemeinde in Lütau hat in den vergangenen Monaten neue Wege erschlossen. Zusammenarbeiten, kreativ denken, die Dinge anders angehen als bisher – das ist auch der Anspruch, den die junge Pastorin an die Kirche von heute hat.

Großprojekt als Herausforderung für die neue Pastorin in Lütau

Ein Projekt interessiert sie besonders: Die Kirchengemeinde Lütau hat sich derzeit das größte Bauprojekt der letzten Jahrzehnte auf die Fahnen geschrieben: Den klimaschützenden Umbau von Kirche, Kita und Pastorat.

„Ich bin total gespannt auf die Menschen hier in Lütau und die Kollegen in den umliegenden Gemeinden“, sagt Johanna Lembcke-Oberem. Sie selbst möchte möglichst viele eigene Ideen einbringen: Zeit zum Zuhören zu haben, die Menschen wahrnehmen. Dies sei der Grund, weshalb sie Pastorin geworden sei.

( er )

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