Verkehr

Polizei erwischt fünf Rotsünder und 34 Fahrer mit Handy

Handynutzung am Steuer kostet 100 Euro Geldbuße und es kommt ein Punkt in Flensburg dazu.

Handynutzung am Steuer kostet 100 Euro Geldbuße und es kommt ein Punkt in Flensburg dazu.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Sechs Stunden haben Polizisten in Schwarzenbek den Verkehr kontrolliert und eine erschreckende Zahl von Verstößen feststellen müssen.

Schwarzenbek. Post flattert in den nächsten Tagen gut 50 Verkehrsteilnehmern ins Haus. Gründe sind Verstöße gegen die Anschnallpflicht, gegen das Handyverbot am Steuer aber auch verkehrsunsichere Autos. Mindestens 90 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg dazu ein Fahrverbot von einem Monat droht fünf Rotlichtsündern.

Wer andere gefährdet oder gar einen Unfall verursacht, wird stärker zur Kasse gebeten, verliert unter Umständen seinen Führerschein. Alle wurden in Schwarzenbek am 16. September, von 13 bis 19 Uhr, auf der Hamburger Straße gestoppt.

Mehr als Verkehrssünder bekommen unangenehme Post

Unter den Rotsündern war auch ein Radfahrer: Wer mit Muskelkraft unterwegs ist und im Besitz eines Führerscheins, läuft ebenso Gefahr, ein Fahrverbot aufgebrummt zu bekommen wie Autofahrer.

34 Kontrollierte wissen nach der nächsten Post, dass Handynutzung am Steuer teuer wird. Zu 100 Euro Geldbuße kommt ein Punkt. Anders als die verschärften Strafen für Temposünder wurden die für Handynutzer nicht zurückgenommen.

Ärger auch wegen eines nicht angeschnallten, im Auto herumtollenden Hund

15 Personen waren nicht angeschnallt. Sie bleiben ohne Punkt in der Verkehrssünderdatei, werden mit 35 Euro zur Kasse gebeten. Eine gute Nase bewiesen die Beamten, als sie zwei weitere Autos stoppten. Beide wiesen Mängel auf, einem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.

Ein weiterer bekommt Ärger wegen mangelhafter Ladungssicherung. Dazu zähle neben nicht gesichertem Gut auch ein im Auto nicht angeschnallter, herumtollender Hund, so ein Beamter.

( he )

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