Open-Air-Festival

Feuer und Flamme, Musik und Show im Fürstengarten

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Frauke Maaß
Lodernde Flammen, wirbelnde Funken, die in den Nachthimmel stieben: Die eindrucksvolle Show von Flamba bringt die Zuschauer im Vorprogramm auf der Bühne in Stimmung.

Lodernde Flammen, wirbelnde Funken, die in den Nachthimmel stieben: Die eindrucksvolle Show von Flamba bringt die Zuschauer im Vorprogramm auf der Bühne in Stimmung.

Foto: Privat / BGZ

Ist das nicht Mick Jagger? Ja. das könnte man meinen, wenn es beim Fest im Fürstengarten am 11. September so richtig rockig wird.

Lauenburg. Endlich wieder Kultur, endlich wieder Live-Musik im Fürstengarten. Nach der langen pandemiebedingten Pause wird der Stadtpark in der Lauenburger Oberstadt wie schon in vielen Jahren zuvor am Sonnabend, 11. September, zum Eventgelände. Von 19 Uhr an werden dort Musik- und Feuershows mit märchenhaften Lichtinstallationen um die Wette funkeln.

Die Freude darüber, dass das Fest im Fürstengarten – nachdem es im vergangenen Jahr ausfallen musste – wieder stattfinden kann, ist Andreas Darm, Veranstaltungs-Manager der Stadt, anzumerken. „Es ist ein Event, das viel Leben in die Oberstadt bringt und auch bringen soll“, sagt er. Zweifel daran hat er nicht – zu gut ist das Programm in diesem Jahr.

Als Hauptact spielt die Rolling Stones Tribute-Band Voodoo Lounge. Und auch wenn es nicht die „echten“ Rocker sind, kommen Auftritt und Musik den legendären Stones erstaunlich nah. Nach über 20 Jahren „on the road“ gelingt es der Braunschweiger Band immer wieder, Atmosphäre und Emotionen zu vermitteln.

Märchenhafte Installationen tauchen den Park in magisches Licht

Dabei präsentiert die Band neben den zahlreichen Stonesklassikern auch einige weniger bekannte Songs. Die verblüffende Ähnlichkeit von Sänger Bobby Ballasch zu Mick Jagger ist das weitere große Plus der Band. „Vom ersten Ton an springt der Funke über. Den Musikern ist der unbändige Spaß auf der Bühne in jeder Sekunde anzumerken“, weiß Andreas Darm.

Aber auch das Vorprogramm kann sich sehen und hören lassen: Musiker Ben Boles, die Feuershow Flamba sowie der Maler Jan Balyon schaffen es in kurzer Zeit, die Zuschauer und Zuhörer in Gute-Laune-Stimmung zu versetzen. Für magische Momente sorgen die Lichtskulpturen und Installationen von Uwe Bleise, der den Fürstengarten in Licht setzen und für besondere Fotomotive sorgen wird.

Es gilt die 3G-Regel: Geimpft, genesen oder negativ getestet

„Wir freuen uns auf ein tolles Fest und auf viele Besucher“, sagt Darm. Er weist darauf hin, dass die 3G-Regel gilt. „Wer zum Konzert möchte, sollte unbedingt geimpft, genesen oder getestet sein“, sagt er. Um

das zu kontrollieren, wird das Veranstaltungsgelände rundherum durch Zäune und Ordner gesichert. „Es gibt nur einen Ein- und Ausgang“, sagt er. Auch wenn es eine Open-Air-Veranstaltung ist, empfiehlt er, Masken dabei zu haben. Wer lieber sitzen als stehen möchte, sollte sich einen Stuhl oder eine Decke mitbringen. „Wir haben nur wenige Stühle vorrätig“, sagt Darm. Aber keine Live-Musik-Veranstaltung ohne die richtige kulinarische Begleitung: „Für Essen und Getränke ist gesorgt“, verspricht Darm. Der Eintritt zum Fürstengartenfest ist frei. Unterstützt wird die Veranstaltung durch Boisen-Immobilien und den Versorgungsbetrieben Elbe.

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