Kommentar

Digitaler Gipfel zum Elbe-Lübeck-Kanal blieb enttäuschend

Frauke Maaß ist Lokalredakteurin der Lauenburgischen Landeszeitung/Bergedorfer Zeitung.

Frauke Maaß ist Lokalredakteurin der Lauenburgischen Landeszeitung/Bergedorfer Zeitung.

Foto: Privat / BGZ

Bei der Videokonferenz zum Ausbau blieb es lediglich bei einem Nebeneinander der Argumente von Gegnern und Befürwortern.

Lauenburg. Die Erwartungen an die Konferenz waren zwar gering, aber die Hoffnung groß, dass es nun endlich von Bund und Land klare Aussagen geben wird. Groß war aber am Ende nur die Enttäuschung.

Fest steht jetzt nur, dass bis 2023 nichts in Hinsicht Vertiefung und Verbreiterung passiert, Brücken und Schleusen aber dennoch auf einen möglichen Ausbau vorbereitet werden. Damit wird alles offengehalten. Die Verwirrung und Unsicherheit bei Anwohnern, Umweltschützern und Touristikern bleibt also.

Auf gute Ideen wie dem Ausbau der Schiene wurde nicht weiter eingegangen

Wobei auch die Moderation ihren Anteil am unbefriedigenden Verlauf der Konferenz hatte. Es wäre sicherlich effektiver gewesen, wenn Konstantin von Notz häufiger nachgefragt und auf konkrete Aussagen der Teilnehmer insistiert hätte.

Auch auf gute Ideen wie dem Ausbau der Schiene wurde nicht weiter eingegangen. So ist es unterm Strich nur bei einer losen Aufzählung der bekannten Argumente geblieben.

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