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Wie jetzt das Glasfasernetz in Lauenburg verlegt wird

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Frauke Maaß
In den nächsten Tagen werden die Tiefbauarbeiten im 1. Bauabschnitt losgehen. Start ist am Wasserwerk am Ende der Findorffstraße. Dort wird der Hauptverteiler installiert.

In den nächsten Tagen werden die Tiefbauarbeiten im 1. Bauabschnitt losgehen. Start ist am Wasserwerk am Ende der Findorffstraße. Dort wird der Hauptverteiler installiert.

Foto: VS Media

Die Tiefbauarbeiten im ersten Bauabschnitt starten. Der Verkehr wird kaum behindert, vorerst werden nur Bürgersteige aufgerissen.

Lauenburg. Die Bagger sind startklar. Jetzt kommt es nur noch aufs Wetter an. Sobald sich Frost, Schnee- und Graupelschauer verzogen haben, beginnen die Tiefbauarbeiten in Lauenburg zur Vorbereitung des Glasfaserausbaus im ersten Bauabschnitt westlich der Lütauer Chaussee (siehe Grafik).

Die Arbeiten beginnen am Ende der Findorffstraße am Wasserwerk. Dort wird der Hauptverteiler installiert, wie Torsten Möller, Prokurist der Versorgungsbetriebe Elbe GmbH Media informiert. Der Hauptverteiler ist die Verbindung der Kommune mit dem Internetanbieter.

Glasfaserausbau in Lauenburg startet: Wo und wie gearbeitet wird

In einer ersten Bauphase wird von dort aus sukzessive und mit so wenig Eingriffen in die Verkehrsflächen wie möglich ein System aus leeren Kunststoffrohren über mehrere Anschlussschächte in alle Straßen des Bauabschnitts verlegt. Auf große Behinderungen durch die Bauarbeiten müssen sich die Anwohner nicht einstellen, da nur die Bürgersteige aufgerissen werden, wie Möller sagt.

Müssten Rohre unter der Fahrbahn verlaufen, werden diese mit einer sogenannten Erdrakete unterirdisch von einer Seite zur anderen geführt. Das ermöglicht ein Verlegen, ohne die Straße aufreißen zu müssen.

Nur in wenigen Fällen müssen Grundstücke aufgerissen werden

In einer zweiten Bauphase werden die Hausanschlüsse fertiggestellt für all diejenigen Anwohner, die einen Anschluss für das schnelle Internet beantragt haben.

Nicht in allen Fällen ist eine offene Bauweise auf dem Grundstück erforderlich. In den meisten Fällen können die Anschlüsse im Erdverdrängungsverfahren verlegt werden. In einer dritten und letzten Bauphase werden die Kabel durch die Leerrohre bis in die Häuser gezogen. Über ein Kopfloch gelangen die Glasfasern dann ins Haus. Wie ein bisheriger Telefonanschluss wird das Kabel durch ein Loch im Keller oder einen anderen geeigneten Raum ins Haus gelegt.

Jetzt noch kostenlosen Anschluss sichern und 800 Euro sparen

Wo der Anschluss genau hinkommt, wird vorher detailliert mit dem Hauseigentümer abgesprochen. Die Arbeiten vom Tiefbau bis zur Nutzung des schnellen Internets werden insgesamt ein Jahr dauern, kündigt Torsten Möller an.

Die aktuelle Anschlussquote beträgt 30 Prozent. Wer sich jetzt noch für einen Glasfaseranschluss entscheidet, bekommt ihn kostenlos, teilt Möller mit. Später wird der Anschluss rund 800 Euro kosten. Informationen dazu gibt es unter versorgungsbetriebe-elbe.de oder telefonisch unter 04541/80 78 07.

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