Glasfaserausbau

Schnelles Internet für viele Lauenburger in greifbare Nähe

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Elke Richel
Jetzt kann auch Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede (r.) auf einen Glasfaseranschluss hoffen. Er wohnt im zweiten Bauabschnitt. Das Formular für den Vertrag mit der Elbe Media GmbH hatte er im Beisein von Prokurist Thorsten Möller und Privatkundenbetreuerin Christin Neumann bereits im Juli 2020 unterschrieben.

Jetzt kann auch Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede (r.) auf einen Glasfaseranschluss hoffen. Er wohnt im zweiten Bauabschnitt. Das Formular für den Vertrag mit der Elbe Media GmbH hatte er im Beisein von Prokurist Thorsten Möller und Privatkundenbetreuerin Christin Neumann bereits im Juli 2020 unterschrieben.

Foto: Elke Richel / BGZ / Elke Richel

Elbe Media GmbH startet mit Anmeldung beim Glasfaseranschluss für zweiten Bauabschnitt. Ist hier das Interesse höher?

Lauenburg. Scheitert der Ausbau des Glasfasernetzes in Lauenburg in der ersten Bauphase? Lange Zeit stand diese Frage im Raum. Von den rund 700 Haushalten des ersten Ausbauabschnittes wollten nämlich nur 30 Prozent einen Anschluss haben. Eigentlich hätten es 35 Prozent sein müssen. Doch an den fehlenden Vertragsabschlüssen wollte es die Elbe Media GmbH – eine Tochter der Versorgungsbetriebe Elbe – nicht scheitern lassen.

Im Gegenteil: Jetzt peilt das Unternehmen in Lauenburg gleich zwei Bauabschnitte gleichzeitig an. Vom westlichen Stadtrand aus geht es fast bis in die Innenstadt hinein.

Viele Lauenburger können sich auf schnelleres Internet freuen

Einziges Problem: Wegen der coronabedingten Beschränkungen gibt es keine der sonst üblichen Informationsveranstaltungen, wo Interessierte ihre Fragen zum Ausbau stellen können. Die unterbrochene Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit hatte wohl auch dafür gesorgt, dass die Nachfrage zunächst verhalten war. „Wir hatten zwar mehrmals ein Infomobil vor Ort, aber das war kein Ersatz dafür“, sagt Denis Recknagel, Vertriebsleiter der Versorgungsbetriebe.

Der Ausbauplan: Von Schnakenbek aus geht es zunächst in das neue Wohnbaugebiet Birnbaumkamp und dann in die umliegenden Straßen. „Es wird mit jedem einzelnen Vertragspartner über seinen Hausanschluss gesprochen. Erst wenn alle Details geklärt sind, rollen die Bagger an“, so Recknagel. Wenn alles wie geplant läuft, haben die Bewohner des ersten Ausbauabschnittes in einem Jahr mehr Dampf auf dem Daten-Highway.

Das Kündigung der alten Verträge wird übernommen

Wer sich in den betreffenden Gebieten jetzt noch für einen Glasfaseranschluss entscheidet, ist noch nicht zu spät dran. „Solange man die Bagger nicht vor seinem Haus sieht, ist ein kostenloser Anschluss noch möglich. Danach kann man sich zwar immer noch dafür entscheiden, das kostet dann aber 800 Euro“, betont Recknagel. Sorgen, in der Bauphase ganz ohne Internetanschluss zu sein, müsse niemand haben. Das Unternehmen übernimmt die Kündigung der alten Verträge und stellt so sicher, dass das Internet im Haus ohne Unterbrechung verfügbar bleibt.

„Für die nächsten beiden Bauabschnitte 2.1 und 2.2 können ab sofort die Anträge gestellt werden“, sagt Recknagel. Eine genaue Übersicht zu den betreffenden Straßenzügen gibt es unter der Rubrik Glasfaserausbau es auf der Webseite der Versorgungsbetriebe (versorgungsbetriebe-elbe.de). Dort finden sich auch alle Antragsformulare. Zudem ist das Team der Elbe Media GmbH Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 04541/80 78 07 erreichbar.

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