Führungswechsel

Evangelische Familienbildungsstätte hat eine neue Leiterin

| Lesedauer: 3 Minuten
Frauke Maaß
Kerstin Dlugi, ehemalige Leiterin der Familienbildungsstätte, übergibt gut gelaunt ihrer Nachfolgerin Kerstin Möller den Schlüssel. Hinten Susanne Salaman von der Ev. Kirche Lauenburg.

Kerstin Dlugi, ehemalige Leiterin der Familienbildungsstätte, übergibt gut gelaunt ihrer Nachfolgerin Kerstin Möller den Schlüssel. Hinten Susanne Salaman von der Ev. Kirche Lauenburg.

Foto: Frauke Maaß (FMG) / BGZ

Kerstin Möller hat ihre neue Stelle in Lauenburg angetreten. Die 48-Jährige hat viele neue Ideen, die sie zeitnah umsetzen will.

Lauenburg. Ihr recht junger Facebook-Auftritt hat der Evangelischen Familienbildungsstätte Lauenburg (FBS) nicht nur eine Vielzahl neuer Kursusteilnehmer gebracht, sondern auch für eine neue Leitung gesorgt. Seit Montag, 2. November, ist Kerstin Möller verantwortlich für die Organisation der evangelischen Familienbildungsstätte im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Dresdener Straße 15. Ihre Vorgängerin, Kerstin Dlugi, hat ihr feierlich den Transponder – digitalen Schlüssel – übergeben.

„Ich habe die Information, dass die Familienbildungsstätte eine Leitung sucht, zufällig auf Facebook entdeckt“, berichtet Kerstin Möller. Die Stellenbeschreibung hat die 48-Jährige aus Buchhorst angesprochen und den Wunsch ausgelöst, sich beruflich noch einmal in eine andere Richtung zu verändern. Jetzt steht sie mit 16 Wochenstunden zwei festangestellten Mitarbeitern und 20 Kursusleitern vor.

Lauenburgs ev. Familienbildungsstätte hat eine neue Leitung

„Wir haben eine Vielzahl von Bewerbungen bekommen und hatten auch drei sehr gute Gespräche“, sagt Kerstin Dlugi, die seit 2018 die Familienbildungsstätte Lauenburg zusätzlich zu ihrer Leitungstätigkeit in Schwarzenbek übernommen hat. Der Träger, die evangelische Kirche Lauenburg, habe sich am Ende für Kerstin Möller entschieden, weil nicht nur die schriftliche Bewerbung überzeugend gewesen sei, sondern vor allem auch der persönliche Auftritt.

Und tatsächlich – die neue Leiterin macht einen ­angenehm energischen Eindruck. Kaum im Amt, präsentiert Kerstin Möller erste Ideen, mit welchen Angeboten sie das Programm der FBS bereichern würde. „Es fehlen mir generationsübergreifende Veranstaltungen“, sagt sie. Senioren und Kinder würden sich wunderbar ergänzen, und jeder würde vom anderen profitieren.

Herbst-Winter-Programm ist erstmal wieder auf Eis gelegt

Auch die Väter möchte sie mehr ins Boot holen. „Es sind immer noch vorwiegend die Mütter, die mit ihren Kindern oder auch zu den Elternprogrammen zu uns kommen. Es wäre schön, wenn sich die Männer mehr beteiligen würden“, sagt sie. Eine Gruppe nur für Väter sei eine Möglichkeit. Aber all das seien Projekte, die wegen der Corona-Pandemie erst einmal auf Eis gelegt werden müssen, bedauert sie.

Lesen Sie auch:

Der Zeitpunkt für den Start in ihre Tätigkeit ist eine erste Herausforderung für Kerstin Möller. Gerade erst ist das Herbst-Winter-Programm mit einer Vielzahl neuer Angebote erschienen, da macht der „sanfte Lockdown“ den meisten Veranstaltungen wieder einen Strich durch die Rechnung. „Es werden nur Delfi, die Entwicklungsbegleitung durch das erste Lebensjahr, Pusteblume und der Zwergentreff in Präsenz weiterlaufen“, kündigt Kerstin Dlugi­ an. Alle anderen Programmpunkte fallen bis Ende November aus oder werden online angeboten. Aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage unter www.fbs-lauenbuerg.de oder telefonisch unter 04153/510 88.

  • Bald neue Öffnungszeiten: Die bisherigen Öffnungszeiten der Evangelischen Familienbildungsstätte in Lauenburg werden überarbeitet. Sobald die neuen Zeiten feststeht, werden sie auf der Homepage unter www.fbs-lauenburg.de sowie in unserer Zeitung bekanntgegeben.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Lauenburg