Lauenburg

„Schützenfest“ zum fidelen Altern und gegen das Kapital

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Christine Schütze kommt am Frauentag nach Lauenburg.

Christine Schütze kommt am Frauentag nach Lauenburg.

Foto: Stadt Lauenburg / Stadt lauenburg

Zum Frauentag am Sonntag, 8. März, tritt Kabarettistin Christine Schütze in der Heinrich-Osterwold-Halle auf. Der Eintritt ist frei.

Lauenburg. Erst gibt es Sekt, dann zotige Betrachtungen über Jugendwahn in einer alternden Gesellschaft und das Shoppen gegen den Kapitalismus. Mit der Kabarettistin Christine Schütze hat Lauenburgs Gleichstellungsbeauftragte Friederike Betge gemeinsam mit Veranstaltungsmanager Andreas Darm ein ganz besonderes kulturelles Highlight in die Schifferstadt geholt.

Am internationalen Frauentag, dem Sonntag, 8. März, gastiert die talentierte Hamburgerin mit ihrem neuen Programm „Jetzt: Schützenfest“ in der Heinrich-Osterwold-Halle.

Christine Schütze war schon als Kind Preisträgerin bei Jugendmusikwettbewerben. Nach dem Abitur studierte sie an den Musikhochschulen in Hamburg und Lübeck, wo sie ihr Konzertexamen mit der Traumnote 0.5 abschloss.

Der Eintritt zum kulturellen Ereignis ist frei

Als Solistin war Christine Schütze Gast bei internationalen Festivals in Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, England und in der Schweiz. Als Konzertpianistin trat sie unter anderem in der Berliner Philharmonie solo und auch mit Orchester auf. Neben klassischem Klavierrepertoire präsentiert Christine Schütze seit einigen Jahren auch eigene Chansons sowie kabarettistische Soloprogramme.

Beim „Schützenfest“ hat sie ihre Einsichten gesammelt und darüber brandneue Lieder geschrieben. Mal witzig, mal nachdenklich, aber auch zärtlich bringt sie ihre Betrachtungen über die Liebe, den Alltag und die Suche nach dem perfekten Mann auf die Bühne.

Der Eintritt zu dem kulturellen Ereignis ist frei. Los geht es bereits um 17 Uhr mit einem Sektempfang, bei dem die Gäste die Gelegenheit haben, mit Friederike Betge über aktuelle frauenpolitische Themen zu diskutieren. Die Show von Christine Schütze beginnt um 18 Uhr.

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag hat seine Wurzeln in der Arbeiterbewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wann und wo erstmals die Idee entstand, ist nicht gänzlich geklärt. Klar ist aber, dass in vielen Ländern ab Ende des 19. Jahrhunderts Initiativen für einen Tag plädierten, an dem sich Frauen für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen sowie für ein Frauenwahlrecht einsetzen.

( sh )

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