370 000 Euro investiert

Sanierung abgeschlossen: Graf-Bernhard-Ring ist frei

Die Fahrbahn auf dem Graf-Bernhard-Ring wurde erneuert. Aufpflasterungen – wie hier vor dem Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt (links) – sollen  für Verkehrsberuhigung sorgen.

Die Fahrbahn auf dem Graf-Bernhard-Ring wurde erneuert. Aufpflasterungen – wie hier vor dem Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt (links) – sollen für Verkehrsberuhigung sorgen.

Foto: Karin Lohmeier / BGZ/Karin Lohmeier

Lauenburg. Die Sanierung des Graf-Bernhard-Rings ist abgeschlossen. 370 000 Euro hat die Stadt Lauenburg investiert.

Lauenburg.  . Das hat es in Lauenburg seit Jahren nicht mehr gegeben: Die Stadt hat etwa die halbe Strecke des Graf-Bernhard-Rings instand setzen lassen. „Wir schieben einen großen Sanierungsstau bei unseren Straßen vor uns her. Und hier war es wirklich bitter nötig, dass etwas passiert“, sagte am Mittwoch Bürgermeister Andreas Thiede bei der symbolischen Freigabe des Straßenabschnitts. Dazu hatte Thiede sogar ein Band in den Stadtfarben Gelb und Schwarz quer über das frisch verlegte Pflaster gespannt, um es dann zur offiziellen Eröffnung der neuen Fahrbahn feierlich zu durchschneiden.

Der Graf-Bernhard-Ring war in den 1970er-Jahren angelegt worden, um das Baugebiet zu erschließen. „Die Straße ist eine Haupterschließungsstraße, war nach der langen Zeit einfach nicht mehr in Ordnung. Schließlich sind hier auch Linienbusse unterwegs“, erklärte Bauamtsleiter Reinhard Nieberg.

370 000 Euro ließ sich die Stadt das Bauvorhaben auf dem 450 Meter langen Teilstück kosten. Thiede: „Gefreut haben wir uns natürlich, dass nach der Ausschreibung die Arbeiten durch Firmen aus der Region erledigt werden konnten.“ Unter anderem war die Lauenburger Asphalt- und Tiefbau GmbH , ein Unternehmen der Born-Gruppe, beteiligt.

Jetzt gibt es Barrierefreie Bushaltestellen

„Die Baumaßnahme hat insgesamt etwa zehn Monate gedauert“, erklärt Benjamin Plate aus dem Stadtbauamt. „Wir haben in dem Zuge auch für barrierefreie Querungsmöglichkeiten und Bushaltestellen gesorgt.“ Wie berichtet, muss die Stadt bis zum Jahr 2022 alle 58 Haltestellen behindertengerecht gestalten. Außerdem ist die Rechts-vor-Links-Regelung an den zahlreichen Einmündungen jetzt dank aufgepflasterter Flächen eindeutiger zu erkennen als bisher. Neue Aufpflasterungen in der Fahrbahn sollen zudem die Geschwindigkeit des Verkehrs reduzieren – dies soll insbesondere im Bereich des Familienzentrums der Arbeiterwohlfahrt für mehr Sicherheit sorgen. Denn gerade an dieser Stelle hatte es immer wieder Klagen über Raser gegeben.

Nachdem der Große Sandberg seit Mitte Mai wieder freigegeben ist, erwartet die Stadt, dass auch die Straße Kuhgrund bald fertiggestellt wird. Dort soll in der kommenden Woche der Asphalt eingebaut werden. „Es stehen Sanierungen in weiteren Straßen an, wir haben da einiges aufzuholen“, sagt der Bürgermeister. Positiv für die Grundstückseigentümer: Nach politischem Beschluss werden dabei keine Ausbaubeiträge mehr erhoben.