Lauenburg

Luxushotel soll sich dem Schloss-Ensemble anpassen

Bebauungsplan: Politik entscheidet über Aufstellung

Zum Neujahrsempfang der Stadt hatte es Projektentwickler Gert Prantner versprochen: Das geplante Hotel am Fürstengarten werde 2017 eingeweiht. 134 Zimmer, zwei Restaurants und ein öffentlicher Wellnessbereich sollen entstehen. Jetzt legt die Verwaltung die Beschlussvorlage für die Aufstellung des Bebauungsplanes vor.

Der eigentliche Hotelstandort ist auf bislang privaten nördlichen Grundstücksflächen geplant - so wollen es die Denkmalpfleger. "Diese Grundstücke sind Ende 2014 durch den Investor erworben worden", heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Nach ersten Gesprächen mit den Denkmalschutz- und Denkmalpflegebehörden würden den bisherigen Ideen zur Entwicklung eines Hotelstandortes grundsätzlich keine Bedenken entgegenstehen. Allerdings hänge die erforderliche Zustimmung entscheidend von Art und Maß der Hotelnutzung und der Fassadengestaltung ab. Außerdem müsse das Gebäude exakt dort stehen, wo es die Wirkung des Denkmals nicht beeinträchtige. Mit anderen Worten: Das geplante Gebäude muss sich harmonisch in das Schlossensemble und die Kulisse von Lauenburg einfügen. "Ganz wesentlich wird darüber hinaus auch sein, wie der Übergang vom privaten Hotelbereich über den halböffentlichen Raum hin zur öffentlichen Parkanlage ausgestaltet wird", gibt die Verwaltung zu bedenken. Mit der Planung des Hotelprojektes soll das renommierte Hamburger Büro Claussen-Seggelke beauftragt werden. Die Kosten dafür trägt der Investor.

Der Bau- und Planungsausschuss berät über die Beschlussvorlage am Montag, 9. März, um 19 Uhr in der Mensa der Albinus-Gemeinschaftsschule.

( (er). )

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