Geesthacht

Mehr als 1000 Menschen bei Tears for Beers am Hafen

| Lesedauer: 2 Minuten
Tears for Beers haben mit ihrem prägnanten Sound mehr als 1000 Fans in den Geesthachter Hafen gelockt. 

Tears for Beers haben mit ihrem prägnanten Sound mehr als 1000 Fans in den Geesthachter Hafen gelockt. 

Foto: ariaane funke / BGZ

Die Kieler sorgten mit ihrem prägnanten Folk-Rock für eine tolle Stimmung beim Freiluftkonzert in Geesthacht. Wer als Nächstes kommt.

Geesthacht.  Die Konzerte der Reihe „Musik am Hafen“ sind Selbstgänger. Das vorherige Freiluftkonzert auf dem Bootssteg lockte knapp 1000 Gäste an die GeesthachterHafenbrücke. Die Kieler Folk-Rock Band Tears for Beers konnte diese Zahl sogar noch toppen. Mittwochabend feierten mehr als 1000 Menschen die Combo, deren Musiker mit Gitarre, Drums, Akkordeon, Banjo, Geige und Bass eine rasante Baltic-Folk-Rock-Party hinlegten.

Der laue Sommerabend und die fetzigen Rhythmen sorgten dafür, dass die Sitzterrassen schnell restlos besetzt waren. Einige der Besucherinnen und Besucher brachten sogar eigene Campingstühle mit. Andere schauten von der Hafenbrücke aus zu oder machten es sich auf der anderen Elbseite am Roten Platz gemütlich. In der ersten Reihe vom Wasser aus konnten einige Bootseigner und Gäste das bunte Musikspektakel verfolgen.

Die fünf Musiker rissen das Geesthachter Publikum mit

Lars Jensen und seine Bandkollegen sind seit rund 30 Jahren im Norden unterwegs. Die Folk-Rocker haben eine enorme Bandbreite, spielten schon als Support für Bands wie Santana (Samba Pa Ti/Jingo ) und Torfrock (Volle Granate Renate).

Kein Wunder also, dass die fünf Musiker es verstanden, das Geesthachter Publikum mitzureißen. Das gelang vor allem durch ihre besondere Note: Alte Hits wie „Black Betty“ von Ram Jam oder jüngere Songs wie Rihannas „Diamonds“ mixt die Band mit anderen Musikrichtungen und kreiert so einen eigenen Sound, der kaum einen Zuhörer kalt lässt.

Bürgermeister Olaf Schulze wechselte kurzzeitig hinter den Tresen

Das kann auch Neu-Geesthachterin Betty Neumann bestätigen: „Ich bin zum ersten Mal hier und bin richtig begeistert. Die Musik ist so mitreißend, die Atmosphäre am Wasser ist wunderschön“, schwärmt die 39-Jährige, die seit einem Jahr in der Elbestadt lebt.

Einige Gastronomiebetreiber sorgten für Speisen und Getränke. Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze ließ sich von der guten Laune anstecken und wechselte kurzfristig hinter die Biertheke von Sascha Franke.

Am 24. August stehen die Zeichen im Hafen auf Rock’n’Roll. Um 19 Uhr wird unter der Hafenbrücke die Hanauer Band LenneRockets auftreten.

( daf )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Geesthacht