Geesthacht

So sehen die Pläne für den „Wohnpark Mühlenstraße“ aus

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Das ehemalige Gelände von Mero-Druck in Geesthacht befindet sich an der Mühlenstraße. Eine für die Erschließungsarbeiten vorgesehene Privatstraße ist aus den Plänen gestrichen worden.

Das ehemalige Gelände von Mero-Druck in Geesthacht befindet sich an der Mühlenstraße. Eine für die Erschließungsarbeiten vorgesehene Privatstraße ist aus den Plänen gestrichen worden.

Foto: Dirk Schulz

154 neue Wohnungen sollen auf ehemaligem Mero-Druck-Gelände in Geesthacht entstehen. Vier Gebäude mit Flachdach ringförmig geplant.

Geesthacht. Das Neubaugebiet Finkenweg-Nord soll vorerst das letzte große Bauvorhaben am Geesthachter Stadtrand sein. Zunächst soll im Stadtzentrumnachverdichtet werden. Ein dafür vorgesehenes Gebiet ist das Areal der ehemaligen Mero-Druckerei an der Mühlenstraße (gegenüber dem Gebäude der Kreissparkasse).

Dort will die Gebrüder Heitmann Handelsgesellschaft auf 7000 Quadratmetern den „Wohnpark Mühlenstraße“ bauen. Ein Viertel der 154 neuen Wohneinheiten sind dabei sozial geförderter Wohnraum.

154 neue Wohnungen im „Wohnpark Mühlenstraße“

Dafür wird ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt, den das Büro Clausen-Seggelke Stadtplaner an diesem Dienstag im Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung (18 Uhr, Sporthalle Berliner Straße) vorstellen will.

Demnach beabsichtigen die Hamburger Planer eine ringartige Bebauung mit insgesamt vier Gebäuden mit Flachdächern beziehungsweise einer maximalen Neigung von 20 Grad. Diese sollen teilweise begrünt werden.

Rotklinker-Fassade soll sich ins Ortsbild einfügen

Im parallel zur Mühlenstraße gelegenen Block sollen 44 Wohnungen entstehen. Dieses Gebäude und der nördliche Block mit 15 Wohnungen sind mit drei Voll- und einem Staffelgeschoss vorgesehen. Der L-förmig geplante größte Block mit 61 Wohneinheiten liegt im hintersten Bereich des Areals und soll viergeschossig mit einem Staffelgeschoss gebaut werden. Das im Süden liegende Gebäude mit 34 Wohnungen soll zur Hälfte aus drei und vier Geschossen bestehen.

Damit sich die Gebäude in das Ortsbild eingliedern und sich in die Nachbarschaft einfügen, soll als Hauptmaterial der Fassaden Rotklinker verwendet werden. Dabei soll es vertikale Elemente aus weißen und hellgrauen Putzelementen geben. Die Staffelgeschosse sollen ebenfalls mit weißem Putz abgesetzt werden.

Tiefgarage unter dem Komplex, Innenhof mit Spielbereich

Unter dem Komplex sind eine Tiefgarage auf zwei Ebenen mit einem Stellplatz pro Wohnung sowie Keller- und Versorgungsräumen geplant.

Der Innenhof soll mit Rasenflächen, Hochbeeten und kleineren Bäumen begrünt werden. Zudem ist ein Spielbereich in der Mitte vorgesehen.

Anders als beabsichtigt wird das Gebiet jedoch komplett über die Mühlenstraße erschlossen. Die zusätzlich vorsehene Privatstraße ist aus den Plänen gestrichen worden.

( dsc )

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